Journalistenpreis der deutschen Zeitungen: BDZV verleiht Theodor-Wolff-Preis an sechs Journalisten

 

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat am 6. September sechs Journalisten mit dem Theodor-Wolff-Preis der deutschen Zeitungen ausgezeichnet. Hermann Neusser, Vorsitzender des Kuratoriums Theodor-Wolff-Preis und Verleger des Bonner "General Anzeigers" begrüßte rund 250 Gäste aus Verlagen, Politik, Wirtschaft und Kultur bei der Preisverleihung in Bonn. In seiner Rede beschwor er den Zweifel als eine der höchsten journalistischen Tugenden.

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat am 6. September sechs Journalisten mit dem Theodor-Wolff-Preis der deutschen Zeitungen ausgezeichnet. Hermann Neusser, Vorsitzender des Kuratoriums Theodor-Wolff-Preis und Verleger des Bonner "General Anzeigers" begrüßte rund 250 Gäste aus Verlagen, Politik, Wirtschaft und Kultur bei der Preisverleihung in Bonn. In seiner Rede beschwor er den Zweifel als eine der höchsten journalistischen Tugenden.

Auch angesichts der "Tyrannei der Aktualität" seien gründliche Recherche und intensive Prüfung der Fakten Grundlage eines qualitätsvollen Journalismus.

Recherchiert und geprüft haben diese sechs Journalisten: Über die mit je 6.000 Euro dotierte Auszeichnung können sich Mely Kiyak ("Berliner Zeitung", "Frankfurter Rundschau"), Rena Lehmann ("Rhein Zeitung", Koblenz) und Jan Rübel ("Berliner Morgenpost") freuen. Außerdem haben Uwe Ebbinghaus ("Frankfurter Allgemeine Zeitung") und Kirsten Küppers ("taz", Berlin) den Preis bekommen. Der undotierte Preis für das Lebenswerk ging an den Journalisten, Autor und Verleger Klaus Harpprecht. Insgesamt hatten sich 453  Journalisten an der Ausschreibung beteiligt.

Der Theodor-Wolff-Preis erinnert an den langjährigen Chefredakteur des "Berliner Tageblatts", Theodor Wolff (1868 – 1943).

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