Zum 1. Oktober: Stefan Niggemeier wird Autor des "Spiegel"

12.09.2011
 

Stefan Niggemeier, 41, wird zum 1. Oktober 2011 Autor des Nachrichten-Magazins "Der Spiegel". Das teilte der Hamburger Spiegel-Verlag am Montagnachmittag mit. Der Medienjournalist Niggemeier hatte im vergangenen Jahr die Affäre um Konstantin Neven DuMont ins Rollen gebracht, dem ehemaligen Vorstand des Kölner Verlags M. DuMont Schauberg.

Stefan Niggemeier, 41, wird zum 1. Oktober 2011 Autor des Nachrichten-Magazins "Der Spiegel". Das teilte der Hamburger Spiegel-Verlag am Montagnachmittag mit. Der Medienjournalist Niggemeier hatte im vergangenen Jahr die Affäre um Konstantin Neven DuMont ins Rollen gebracht, dem ehemaligen Vorstand des Kölner Verlags M. DuMont Schauberg.

Niggemeier hatte Konstantin Neven DuMont in Verdacht, Urheber zahlreicher anonymer Kommentare im seinem Blog unter "www.stefan-niggemeier.de" zu sein (kress.de vom 23. Oktober 2010). In der Folge wurde DuMont Junior vom Hause M. DuMont Schauberg in einem qualvoll-skurrilen Prozess entmachtet (kress.de vom 9. Dezember 2010).

Niggemeier wird als freier Mitarbeiter für den "Spiegel" schreiben. Genaueres über die künftigen Aufgaben des Neuzugangs konnte der Verlag nicht sagen. 

Zurzeit schreibt er für die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" die Kolumne "Teletext" über das Fernsehen. Niggemeiers erste Stationen waren u.a. "Neue Osnabrücker Zeitung", "Süddeutsche Zeitung" und "kress report". Für "Die Zeit" schrieb er Anfang 2000 Beiträge in der Kolumne "Offline". Von 2001 bis 2006 war er verantwortlicher Medienredakteur bei der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Zudem hat Niggemeier das "Bildblog" gegründet.

Ihre Kommentare
Kopf

Cheops

12.09.2011
!

Da hat der Spiegel ja endlich wieder eine kritische Stimme.


Steffen Kastner

Steffen Kastner

Gutefrage.net GmbH
User Experience Specialist

12.09.2011
!

Der Spiegel – der FC Bayern der Medienindustrie. Alles, was besser schreibt als man selbst, wird eingekauft.


Susanne Vieser

12.09.2011
!

Das freut mich für Herrn Niggemeier. Der Spiegel ist ja nicht die schlechteste Adresse für einen guten, kritischen Journalisten.

Dass er für manche Kollegen wie der FC Bayern auftritt: Das tut der Medienszene mehr als gut. In anderen Verlagen werden Gute und Talente eher ab- als aufgebaut. Nicht umsonst bekommen die das Netz und die Blogosphäre nicht in den Griff...


Braun Lisa

12.09.2011
!

Das "Leid"-Medium hat schon mehr als genug Autoren. Es braucht Journalisten, die ihr Handwerk verstehen. In diesem Sinne: VIEL ERFOLG. Es kann nur besser werden.


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