stern.de und LaterPay basteln an der Zukunft: Überzeugendes Bezahlsystem für journalistische Inhalte

29.09.2011
 

"Erst Schritte auf dem Weg zu überzeugenden Bezahlsystemen" will stern.de gehen. Die Nachrichtensite aus der G+J-Familie hat am Donnerstag eine Partnerschaft mit LaterPay bekannt gegeben, einem Münchner Micro-Payment-Dienstleister.

"Erst Schritte auf dem Weg zu überzeugenden Bezahlsystemen" will stern.de gehen. Die Nachrichtensite aus der G+J-Familie hat am Donnerstag eine Partnerschaft mit LaterPay bekannt gegeben, einem Münchner Micro-Payment-Dienstleister. Das Bezahlsystem, das es zu entwickeln gilt, soll auf digitale journalistische Inhalte zugeschnitten sein.

LaterPay sei konsequent aus Sicht des Users aufgebaut und auf die Bedürfnisse der Paid-Content-Anbieter ausgerichtet, erklärt LaterPay-Gründer und -Geschäftsführer Cosmin-Gabriel Ene. Er spricht von "niedrigen Einstiegsschwellen" für den User und der Hoheit der Content-Inhaber über Geschäftsmodelle und Preisgestaltung.

stern.de-Geschäftsführer Christian Hasselbring glaubt mit LaterPay einen Partner gefunden zu haben, "der die sensible Situation der Nutzer in Bezug auf journalistische Inhalte technisch intelligent auffängt und für die Verlage wichtige Rahmenbedingungen bietet".

Erste gemeinsame Angebote für verschiedenen Endgeräte wollen stern.de und LaterPay im kommenden Jahr liefern.

Ihre Kommentare
Kopf
Andreas Lerg

Andreas Lerg

Redakteur Darmstädter Echo

30.09.2011
!
Christine Höffig

Christine Höffig

Deutsche Fachpresse Fachverband
Korrespondentin

01.10.2011
!

Da möchte ich den Kollegen Lerg zustimmen. Lesenswert ist hierzu sein Artikel: http://www.lerg.de/2011/09/30/kostenlos-kontra-paywall-stern-de-will-bezahlsystem-fuer-journalistische-inhalte-etablieren/

Leider gibt die Internetseite von LaterPay wenig Ansatzpunkte für einen Vergleich zu anderen Paid-Content-Modellen. Der Informationsgehalt der Seite ist sehr dürftig. Das Geschäftsmodell mit Stern.de zu promoten überzeugt allein nicht. Hier besteht noch Nachholbedarf!


Vula Vu
06.10.2011
!

Ich frage mich wie sich aus der Fülle an kostenlosen journalistischen Online-Angeboten heraus, ein derartiges Bezahl-System durchsetzten soll.
Herr Lerg hat in seinem Beitrag richtig erkannt, dass die meisten Nutzer im Internet nach kostenlosen Angeboten suchen.

Gerade bei jungen Lesern ( zu denen ich mich mit 26 dazu zähle ) ist die Kreativität groß genug, um kostenlose Angebote zu suchen und zu finden.
Die ' Leser-Blatt-Bindung' dürfte für diese Gruppe äußerst schwierig zu erreichen sein ...


Hans-Herbert Holzamer

Hans-Herbert Holzamer

Holzamer-Medien
Inhaber

08.10.2011
!

Als Ergebnis eines Sylter Memorandums unter der Leitung von Prof. Norbert Szyperski wollten die "Sylter Neun" für freie Journalisten eine Plattform schaffen, ihre Texte anzubieten. Mangels Kapitals haben wir das Vorhaben aufgegeben. Dass jetzt die großen Verlage da hineindrängen, ist verständlich. Nur haben sie weder die Akzeptanz bei den Journalisten noch das Vertrauen der anvisierten Kunden.


Markus Besch

11.10.2011
!

Hallo,
Mir sind mehrere solcher Plattformprojekte bekannt. war auch in mehrere involviert. In frühen Tagen war ein grosser Hinderungsgrund für die durchdringende Einführung die Zurückhaltung bzw Gegenwehr der Verbände.
Geschafft hat es www.dieredaktion.de , welche heute solch eine Plattform am Markt hat und mit der Deutschen Post AG einen solventen und logischen (Vorhandene KeyAccounter für die grossen Verlage...) Financier und Partner hat.
Aber auch hier ist noch viel Potential.


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