Die Gewinner des Deutschen Fernsehpreises 2011: Raab, Engelke und die ARD räumen ab

 

Am Montag, den 3. Oktober, strahlte RTL die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2011 aus. Stefan Raab und Anke Engelke durften jeweils gleich zwei Preise mit nach Hause nehmen. Beide bekamen die Auszeichnung für die beste Unterhaltungssendung des Jahres - den "Eurovision Song Contest 2011" (ARD/NDR).

Am Montag, den 3. Oktober, strahlte RTL die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2011 aus (kress vom 22. August 2011). Stefan Raab und Anke Engelke durften jeweils gleich zwei Preise mit nach Hause nehmen. Beide bekamen die Auszeichnung für die beste Unterhaltungssendung des Jahres - den "Eurovision Song Contest 2011" (ARD/NDR).

Der "ESC" setzte sich gegen die RTL-Sendungen "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" und "Let's Dance" durch. Raab bekam außerdem den Publikumspreis als "Bester Entertainer". Damit gewann er das Rennen gegen Günther Jauch sowie Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, die ebenfalls nominiert waren (kress vom 29. September 2011). Engelkes Sat.1-Sendung "Ladykracher" gewann in der Kategorie "Beste Comedy".

Nachwuchsschauspieler Jonas Nay erhielt für seine Rolle als Opfer von Cyber-Mobbing in der ARD-Produktion "Homevideo" den mit 15.000 Euro dotierten Förderpreis. Der Streifen bekam außerdem den Preis als "Bester Fernsehfilm".

Jörg Hartmann ("Weissensee", ARD) und Nina Kunzendorf ("In aller Stille", ARD) durften den Preis für die beste schauspielerische Leistung entgegen nehmen. "Weissensee" wurde zudem als "Beste Serie" ausgezeichnet.

Frank Elstner überreichte seinem Freund Joachim Fuchsberger den Ehrenpreis der Stifter (kress vom 28. September 2011). Fuchsberger sagte, er habe einen "ganz persönlichen Herzenswunsch. Und der heißt: Auf Wiedersehen".

Die weiteren Gewinner:

"Bester Mehrteiler": "Hindenburg" (RTL)

"Beste Dokumentation": "Wärst du lieber tot?" (ZDF)

"Beste Reportage": "Die Story: Adel vernichtet - Der bemerkenswerte Niedergang des Bankhauses Oppenheim" (WDR)

"Beste Information": Ranga Yogeshwar als Experte in der Fukushima-Berichterstattung (ARD)

"Beste Sportsendung": RTL Boxen: "Klitschko vs. Haye - Der Kampf" (RTL)

"Beste Unterhaltung Doku": "Stellungswechsel - Job bekannt, fremdes Land" (kabel eins)

"Besondere Leistung Fiktion": Dominik Graf, Christian Petzold, Christoph Hochhäusler für Konzept und Regie der ARD-Trilogie "Dreileben" (kress vom 30. August 2011)

"Besondere Leistung Unterhaltung": Rolf Seelmann-Eggebert (ARD-Adelsexperte)

"Besondere Leistung Information": Denis Scheck und Andreas Ammer für Moderation und Konzept von "Druckfrisch" (ARD)

Quotentechnisch sah es für die von RTL übertragene Verleihung eher schlecht aus: Zur besten Sendezeit am Nationalfeiertag musste RTL mit insgesamt 2,41 Mio Zuschauern und 1,12 Mio 14- bis 49-Jährigen auskommen (9,5% MA).

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