Im "Schtonk"-Stil: Nico Hofmann will die Guttenberg-Story verfilmen

09.10.2011
 

Produzent Nico Hofmann verfilmt den Aufstieg und den Fall von Karl-Theodor zu Guttenberg - "als Satire, mit viel Humor", wie er der "Bild am Sonntag" im Interview verriet. Die Drehbuchautorin Dorothee Schön, die wunderbare Komödien schreibe, habe einen großartigen Text geliefert. Hofmann kündigt an: "Wir drehen das ein bisschen im Helmut-Dietl-Stil ("Schtonk", "Kir Royal").

Produzent Nico Hofmann verfilmt den Aufstieg und den Fall von Karl-Theodor zu Guttenberg - "als Satire, mit viel Humor", wie er der "Bild am Sonntag" im Interview verriet. Die Drehbuchautorin Dorothee Schön, die wunderbare Komödien schreibe, habe einen großartigen Text geliefert. Hofmann kündigt an: "Wir drehen das ein bisschen im Helmut-Dietl-Stil ("Schtonk", "Kir Royal").

Guttenberg soll im Film anders heißen, im nächsten Jahr soll gedreht werden. Arbeitstitel: "Der große Bruder". "Sehr warmherzig, sehr liebenswert", verspricht Hofmann, der für die Hauptrolle gerne Jan Josef Liefers überzeugen möchte. "Ich brauche einen herausragenden Schauspieler und Komödianten, der auch diesen tänzelnden Guttenberg-Schritt beherrscht", lautet Hofmanns Anforderungsprofil. Auch Henning Baum ("Der letzte Bulle") will er eine tragende Rolle geben: als Ghostwriter, als großer Bruder, der dem Politiker dessen Doktorarbeit schreibt. 

"Man muss sich das ein bisschen so vorstellen wie die 'stern'-Affäre um die Hitler-Tagebücher. Ein solcher Film geht ja nur im Bereich der humorvollen, satirischen Überhöhung – liebenswert, mit einem völlig eigenen Figurenensemble, weil ich an Guttenberg die direkte, emotionale Vermittlung dessen, was er politisch tat, immer sehr gemocht habe", erklärt Hofmann. Guttenberg sei ihm per se erst einmal sehr sympathisch. Und Guttenberg werde den Film mögen.

Ihre Kommentare
Kopf

Werner Huehnken

10.10.2011
!

Guuuuuttttteeeee Idee. Und zugleich ein garantiert medienwirksamer Weg, den "Herrn von und zu" dann in wenigen Jahren wieder vollkommen unbeschadet, gleichsam als humorvoll liebenswerten Zeitgenossen charmant lächelnd ins politische Weltgeschehen zurückzuschleusen. Als sympathischer Lügenbaron, den ich im medialen Quotenhoch schon tänzelnd ins Kanzleramt einziehen sehe, mit Herrn Prof. Hofmann als Kanzleramtsminister im Gefolge. Hoffe, Herr Liefers liefert sich nicht aus.


Miriam Reiter

10.10.2011
!

Kann mich nur dem Kommentar von Werner Huehnken anschließen. Da baut jemand so Mist und dann wird ihm auch noch dafür ein Film für seine edlen Taten gewidmet.

Frag mich nur, wem das Thema überhaupt noch interessiert????


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