Nach Skype, Joost und Rdio: Zennström und Friis basteln an Video-Angebot

 

Niklas Zennström und Janus Friis wollen ein Angebot zum Abruf von Filmen und Serien starten. Beide gründeten bereits Skype, Joost und Rdio. Der Dienst namens Vdio soll mit dem US-Video-on-Demand-Portal Netflix konkurrieren. Dies will die Seite "GigaOm" erfahren haben. Momentan heuere Vdio Medien- und Technik-Experten an.

Niklas Zennström und Janus Friis wollen ein Angebot zum Abruf von Filmen und Serien starten. Beide gründeten bereits Skype, Joost und Rdio. Der Dienst namens Vdio soll mit dem US-Video-on-Demand-Portal Netflix konkurrieren. Dies will die Seite "GigaOm" erfahren haben. Momentan heuere Vdio Medien- und Technik-Experten an.

Mit Vdio würden Zennström und Friis das Modell ihres Musik-Streaming-Dienstes Rdio auf Videos anwenden wollen. Mit diesem lassen sich für einen monatlichen Pauschalbetrag unendlich viele Lieder anhören. Laut der Vdio-Seite startet der Dienst nur in Großbritannien. Das Project WBS, das laut "GigaOm" die Markenrechte an Vdio hält, sitzt jedoch in den USA. 

Gegründete wurde Project WBS 2009. Im Oktober 2010 sammelte das Start-Up bereits 5,6 Mio US-Dollar von Investoren ein. Die Unterlagen nennen Semion Smushkevich, der Skype beim Verkauf an Microsoft half, als CEO. Auch der ehemalige "TV Guide"-Manager Ian Aaron wird erwähnt. Technik-Chef ist Joseph Miller.

Es wäre nicht der erste Vorstoß von Zennström und Friis in den Video-Markt. Ihr erster Versuch hieß Joost, doch der erfolglose Dienst zog sich im Sommer 2009 aus dem Endkundengeschäft zurück (kress.de vom 1. Juli 2009). Teile davon kaufte Ende 2009 das Werbenetzwerk Adconion (kress.de vom 24. November 2009). 

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