"Meinungsmacher" im hr-fernsehen: Mika, Tichy und Müller-Vogg talken in neuer Sendung

 

Im hr-fernsehen startet am Mittwoch, den 2. November, die neue Gesprächsreihe "Meinungsmacher". Um 21:45 Uhr moderieren dann abwechselnd Bascha Mika, Ex-"taz"-Chefredakteurin, Hugo Müller-Vogg, früherer "FAZ"-Herausgeber und Roland Tichy, Chefredakteur der "WirtschaftsWoche".

Im hr-fernsehen startet am Mittwoch, den 2. November, die neue Gesprächsreihe "Meinungsmacher". Um 21:45 Uhr talken dann Bascha Mika, Ex-"taz"-Chefredakteurin, Hugo Müller-Vogg, früherer "FAZ"-Herausgeber und Roland Tichy, Chefredakteur der "WirtschaftsWoche".

Die Idee: Es führt kein fester Moderator durch die Sendung, die Gastgeber wechseln sich ab. Das Motto lautet: "Hart in der Sache, fair im Umgang", d.h. im Vordergrund steht nicht der ritualisierte Schlagabtausch, sondern die Zuschauer sollen bereichert nach Hause gehen. Die Talk-Sendung wird drei Mal im Monat zu sehen sein.

Bascha Mika führt durch die erste Sendung

Gastgeberin der ersten Sendung ist Mika. Sie wird über die "Neue Lust auf Protest – Strohfeuer oder politischer Aufbruch?" sprechen. "Es ist immer leichter zu reden, als etwas zu sagen. Was also macht eine gelungene Diskussion
aus? Doch wohl, dass alle ein Quäntchen klüger rauskommen, als sie reingegangen sind. Die Zuschauerinnen und Zuschauer, die Gäste, die Gastgeberin. Deshalb freue ich mich auf die 'Meinungsmacher'", sagt Mika.

Am 9. November führt Müller-Vogg durch die Gesprächsreihe: "Was zeichnet einen guten Gastgeber aus? Erstens, dass er Gäste einlädt, die etwas zu sagen haben. Zweitens, dass er ihnen Zeit lässt, Pro und Kontra ausführlich zu erörtern, und nicht versucht, sie von Thema zu Thema zu hetzen. Drittens, dass er Kontroversen nicht abwürgt, und viertens, dass er sich nicht wichtiger nimmt als seine Gäste. Ob mir das bei 'Meinungsmacher' gelingt? Ich will es versuchen", erklärt Müller-Vogg.

Tichy nimmt die Wirtschaftsthemen in die Hand

Sendungen, die sich mit der Wirtschafts- und Finanzwelt beschäftigen, wird Tichy übernehmen. "Wirtschaftsthemen beherrschen die öffentliche Debatte wie nie zuvor: Aus der Banken- wurde eine Finanzkrise und daraus eine Staatsschuldenkrise. Die Umsetzung des Atomausstiegs ist wirtschaftlich eine der größten Herausforderungen für Arbeitsplätze und Wohlstand. Banker sind gefallene Engel, Energiemanager Sündenböcke, das Heil wird in staatlicher Lenkung und Planung gesehen, und Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft gelten als überholt", sagt der "WiWo"-Chef.

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