Mediengruppe Oberfranken: Chefredakteur Joachim Widmann geht

11.11.2011
 

Nach gut anderthalb Jahren als Chefredakteur der Mediengruppe Oberfranken ("Fränkischer Tag", "Bayerische Rundschau") packt Joachim Widmann seine Sachen. Der ehemalige ddp-Chef habe das Haus bereits verlassen, heißt in einer kurzen Mitteilung, die der Verlag am Freitagabend verbreitete. Was Widmann künftig macht - unklar.

Nach gut anderthalb Jahren als Chefredakteur der Mediengruppe Oberfranken ("Fränkischer Tag", "Bayerische Rundschau") packt Joachim Widmann seine Sachen. Der ehemalige ddp-Chef habe das Haus bereits verlassen, heißt in einer kurzen Mitteilung, die der Verlag am Freitagabend verbreitete. Was Widmann künftig macht - unklar.

Widmann gehe auf eigenen Wunsch, teilt der Verlag auf Anfrage mit. Die Geschäftsführung bedauere dies und wolle fortsetzen, was er angestoßen habe. "Er bleibt unserem Haus verbunden. Wir danken ihm sehr für seine sehr engagierte Arbeit und für die eingebrachte Expertise", sagt Geschäftsführer Philipp Magnus Froben und konstatiert einen "beachtlichen Moderinisierungsschub" für die Zeitung dank Widmanns Wirken.

Widmann kam zum 1. April 2010 nach Oberfranken, nachdem er seinen Chefposten bei der damaligen Nachrichtenagentur ddp an Cord Dreyer hatte abtreten müssen (kress.de vom 25. März 2010). Sein Vorgänger in Oberfranken, Armin Maus, ging damals zur "Braunschweiger Zeitung".

In Oberfranken soll für Widmann eine Doppelspitze die Chefredaktion übernehmen. Frank Förtsch gebietet ab sofort über die Lokalredaktionen. Förtsch ist seit vielen Jahren im Haus, arbeitete früher bereits als geschäftsführender Redakteur und war zuletzt Lokalchef in Kronach. Wer sich in Zukunft um den Mantelteil und die Online-Redaktion kümmern wird, steht noch nicht fest, soll aber in den kommenden Wochen geklärt werden.

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