Will sich erst um die Schulden kümmern: Endemol gibt angeblich Time Warner einen Korb

 

Der US-Medienkonzern Time Warner kommt beim niederländischen TV-Produzenten Endemol noch nicht zum Zug. Wie das Branchenblatt "Variety" aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen erfahren haben will, sollen die Kreditgeber des hoch verschuldeten TV-Produzenten den gebotenen Preis von 1,4 Mrd US-Dollar (ca. 1 Mrd Euro) als zu niedrig zurückgewiesen haben.

Der US-Medienkonzern Time Warner kommt beim niederländischen TV-Produzenten Endemol noch nicht zum Zug. Wie das Branchenblatt "Variety" aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen erfahren haben will, sollen die Kreditgeber des hoch verschuldeten TV-Produzenten den gebotenen Preis von 1,4 Mrd US-Dollar (ca. 1 Mrd Euro) als zu niedrig zurückgewiesen haben.

Sowohl Time Warner als auch Endemol hätten sich gegenüber "Variety" nicht äußern wollen. Der Branchendienst berichtet weiter, dass Time Warner von Endemol einen Brief erhalten habe, in dem die Produktionsfirma vorschlage, das Thema nach der Kapitalrestrukturierung wieder aufzugreifen.

Hintergrund: 2007 zahlte ein Investorengruppe bestehend aus Silvio Berlusconis Mediaset, Goldman Sachs und Cyrte, John de Mols Investmentfonds, 2,63 Mrd Euro (kress.de vom 14. Mai 2007). Das Geld stammte zum Großteil aus Krediten, die nun auf dem Unternehmen lasten. Die Forderungen der Kreditgeber sollen nun in Anteilsscheine umgewandelt werden und die Schuldenlast von 3,7 Mrd Dollar (2,74 Mrd Euro) auf 670 Mio Dollar (497 Mio Euro). 

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