"Meilenstein im Geschäft mit elektronischen Büchern": Libri setzt mehr E-Books als Taschenbücher ab

 

Libri hat im Oktober 2011 erstmals mehr E-Books verkauft als physische Bücher im Hardcover- und im Taschenbuch-Format. Zusammengenommen liegen gedruckte Bücher allerdings noch vor den digitalen. "Im Oktober waren E-Books unter 'Libri.de' das erste Mal das absatzstärkste Buchformat. Damit erreichen wir einen neuen Meilenstein im Geschäft mit elektronischen Büchern", sagt Libri.de-Geschäftsführer Per Dalheimer.

Libri hat im Oktober 2011 erstmals mehr E-Books verkauft als physische Bücher im Hardcover- und im Taschenbuch-Format. Zusammengenommen liegen gedruckte Bücher allerdings noch vor den digitalen. "Im Oktober waren E-Books unter 'Libri.de' das erste Mal das absatzstärkste Buchformat. Damit erreichen wir einen neuen Meilenstein im Geschäft mit elektronischen Büchern", sagt Libri.de-Geschäftsführer Per Dalheimer.

Zahlen nennt Libri nicht, weist jedoch darauf hin, dass es sich um die Zahl der verkauften Bücher handelt, nicht den damit erzielten Umsatz. E-Books sind in der Regel etwas günstiger als Taschenbücher. Zudem beziehen sich die Zahlen nur auf "Libri.de", nicht die Shops von Buchhändlern, die Libri ebenfalls betreibt.

Libri nutzt für seine digitalen Bücher das Epup-Format, das mit Lesegeräten verschiedener Hersteller geöffnet werden kann, nicht jedoch mit dem Amazon Kindle. Das Unternehmen selbst vertreibt Geräte von Sony. Zudem gibt es Apps für Apple iOS und Android.

Als Dienstleister stellt die Libri.de Internet GmbH Buchhändlern eine Whitelabel-Shoplösung bereit, die diese dann unter ihrem eigenen Namen betreiben können. Auf der Webseite "Libri.de" und bei den teilnehmenden Buchhändlern finden Kunden jeweils über 500.000 E-Books. Heruntergeladen lassen sich die Bücher von der Webseite "Libri.de" und von den Internetshops der teilnehmenden Buchhandlungen.

Einen Schritt weiter ist Amazon in den USA - und dies schon seit Mai. Damals meldete der Konzern, mehr elektronische als gedruckte Bücher verkauft zu haben. Anders als Libri bezog sich Amazon auf den zusammengerechneten Absatz von Taschenbüchern und Hardcover-Ausgaben (kress.de vom 20. Mai 2011).

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