Heribert Prantl bestätigt Umbau des Newsdesks: Stühlerücken bei der "SZ"

 

Heribert Prantl, 58, seit Januar 2011 Mitglied der Chefredaktion der "Süddeutschen Zeitung", hat gegenüber kress mehrere personelle Wechsel bestätigt, die das von ihm geleitete Ressort Innenpolitik und den Newsdesk der Zeitung betreffen. Als Chef vom Dienst wirkt seit dem 15. November Alexandra Borchardt, Prantls Stellvertreterin im Innenpolitik-Ressort. Der bisherige CvD, Hans-Jörg Heims, hat die "Süddeutsche" Ende Oktober verlassen und leitet seit dem 15. November die Unternehmenskommunikation bei Evonik Wohnen in Essen.

Heribert Prantl, 58, seit Januar 2011 Mitglied der Chefredaktion der "Süddeutschen Zeitung", hat gegenüber kress mehrere personelle Wechsel bestätigt, die das von ihm geleitete Ressort Innenpolitik und den Newsdesk der Zeitung betreffen. Als Chef vom Dienst wirkt seit dem 15. November Alexandra Borchardt, Prantls Stellvertreterin im Innenpolitik-Ressort. Der bisherige CvD, Hans-Jörg Heims, hat die "Süddeutsche" Ende Oktober verlassen und leitet seit dem 15. November die Unternehmenskommunikation bei Evonik Wohnen in Essen.

Wer Borchardts Posten als stellvertretender Innenpolitik-Chef übernehmen wird, wollte Prantl noch nicht verraten. Dafür bestätigte er, dass Marc Hoch, bislang CvD von Prantls Innenpolitik-Ressort, als geschäftsführender Redakteur an die Seite von Hendrik Munsberg getreten ist, um mit ihm zusammen den Newsdesk der Zeitung zu leiten. Das Gespann Munsberg und Hoch hatte sich in den vergangenen Monaten bereits bei der Entwicklung der iPad-Ausgabe der "SZ" bewährt.

Hoch tritt am Newsdesk in die Fußstapfen von Robert Roßmann, der nach Berlin zurückkehrt. Er war dort in der Vergangenheit bereits Korrespondent und wird jetzt stellvertretender Büroleiter. Neuer Innenpolitik-CvD wird der Redakteur Robert Probst.

Entgegen einer Meldung, die das Blog ruhrbarone.de Mitte Oktober verbreitet hat, beruht Hans-Jörg Heims' Wechsel zu Evonik Wohnen nicht auf Frust, sondern ausschließlich auf privaten Gründen. Gegenüber kress betonte der langjährige Journalist, dass er die "Süddeutsche" schweren Herzens verlassen habe.

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