"Die Huffington Post": Huffington spricht mit zwei deutschen Unternehmen

 

Eine deutsche Version der Online-Zeitung "Huffington Post" rückt näher. Im Interview mit dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) spricht Chefredakteurin Arianna Huffington davon, nach einigen Gesprächsrunden nur noch mit zwei Häusern zu verhandeln. Ergebnis der Verhandlungen soll ein Joint Venture sein.

Eine deutsche Version der Online-Zeitung "Huffington Post" rückt näher. Im Interview mit dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) spricht Chefredakteurin Arianna Huffington davon, nach einigen Gesprächsrunden nur noch mit zwei Häusern zu verhandeln. Ergebnis der Verhandlungen soll ein Joint Venture sein.

Das deutsche Büro werde anfangs aus sieben oder acht Mitarbeitern bestehen. "Mit der Zeit stellen wir mehr ein und fügen Rubriken hinzu - vorausgesetzt, wir machen Gewinn", so Huffington. Man setzte auf Werbung und sei dabei innovativ. Wichtig sei, dass Werbung als solche erkennbar ist. So lässt "Huffington Post" in den USA Rubriken sponsern. "Schon jetzt ist klar: Die 'Huffington Post' wird 2011 profitabel sein."

Im ersten Quartal 2012 soll eine spanische Ausgabe ans Netz gehen. Dies gaben The Huffington Post Media Group und die spanische Zeitung "El País" bekannt. In Frankreich startet "Le Huffington Post" Mitte Januar. Dafür tat sich die US-Online-Zeitung mit der französischen Zeitung "Le Monde" und Les Nouvelles Editions Indépendantes (LNEI) zusammen (kress.de vom 11. Oktober 2011).

Huffington verkaufte ihr Unternehmen Anfang des Jahres an den Internetkonzern AOL. Seitdem wacht sie über die Content-Angebote von AOL. Englischsprachige Ausgaben gibt es für die USA, Kanada und Großbritannien.

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