Kommission für Jugendmedienschutz: Schneider und Fischer bilden neuen Vorsitz

 

Siegfried Schneider (Foto, r.), seit Oktober Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) ist zum Vorsitzenden der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) in München gewählt worden. Sein Stellvertreter ist Andreas Fischer (Foto, l.), Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM). Schneider folgt auf Wolf-Dieter Ring, der in den Ruhestand gegangen ist. Fischer ersetzt den am 6. September verstorbenen Manfred Helmes.

Siegfried Schneider (Foto, r.), seit Oktober Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) ist zum Vorsitzenden der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) in München gewählt worden. Sein Stellvertreter ist Andreas Fischer (Foto, l.), Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM). Schneider folgt auf Wolf-Dieter Ring, der in den Ruhestand gegangen ist. Fischer ersetzt den am 6. September verstorbenen Manfred Helmes (kress.de vom 7. September 2011).

Schneider kündigte an, dass auch im kommenden Jahr die Arbeit an Jugendschutzprogrammen von großer Bedeutung sein werde: "Kinder und Jugendliche sollen von den Chancen der neuen Medien profitieren können. Deshalb brauchen wir - allem voran für den Abenteuerspielplatz Internet - wirksame Schutzmechanismen und Regeln, an die sich Anbieter halten müssen." Er wolle die Arbeit der KJM für den Jugendschutz kontinuierlich fortführen. Dafür baut Schneider auf die Unterstützung durch die Öffentlichkeit: "Denn letztlich bilden die gesellschaftlichen Werte und Normen die Basis des Jugendmedienschutzes", so der neue KJM-Vorsitzende.

Im dritten Quartal 2011 hat die KJM nach eigenen Angaben insgesamt 27 Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) festgestellt. 24 davon kommen aus dem Rundfunk-, drei aus dem Telemedienbereich.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.