Eric Schmidt zu italienischer Zeitung: Google bringt Tablet "höchster Qualität"

 

Google nimmt bei den Android-Tablets die Zügel in die Hand und will offenbar ein sogenanntes Nexus Tablet herausbringen, das - wenn der Konzern ähnlich wie bei den Nexus-Smartphones vorgeht - in enger Zusammenarbeit mit einem Hardwarehersteller entsteht. In einem Interview mit der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" kündigte Googles Executive Chairman Eric Schmidt (Foto) an,

Google nimmt bei den Android-Tablets die Zügel in die Hand und will offenbar ein sogenanntes Nexus Tablet herausbringen, das - wenn der Konzern ähnlich wie bei den Nexus-Smartphones vorgeht - in enger Zusammenarbeit mit einem Hardwarehersteller entsteht. In einem Interview mit der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" kündigte Googles Executive Chairman Eric Schmidt (Foto) an, in den kommenden sechs Monaten ein Tablet "höchster Qualität" einzuführen. Schmidt führte das Unternehmen bis April 2011.

Bei den Smartphones mit Googles Betriebssystem Andriod sind Geräte, die den Namen Nexus tragen, immer Messlatte für andere Geräte. Dabei setzt Google auf wechselnde Hardwarehersteller. Fertigte das erste Nexus, das Nexus One, noch HTC, kamen Nexus S und Galaxy Nexus beide von Samsung. Wer den Zuschlag erhält, entscheidet Google in einer Art Ausschreibung, in der sich die Hersteller bewerben können. Als Google ankündigte, Motorola zu übernehmen, stellte Android-Chef Andy Rubin klar, dass Motorola sich auch als Google-Tochter wie alle anderen Hersteller an der Ausschreibung beteiligen müsse ("TechCrunch"). Dem Hersteller des Nexus-Geräts ist es verboten, eine eigene Oberflächen über Android zu stülpen, wie es beispielsweise Samsung mit TouchWiz oder HTC mit HTC Sense macht.

Dass Google nun auch auf dem Tablet-Markt zur Nexus-Taktik greift, könnte mit dem mangelnden Erfolg der Android-Tablets zu tun haben. Die größte Aufmerksamkeit erhalten die Flachrechner momentan in Gerichtssälen. Apple wirft unter anderem Samsung vor, mit dem Galaxy Tab 10.1 das iPad kopiert zu haben. Die Folge war ein Verkaufsverbot in Deutschland, auf das Samsung mit einem optisch modifizierten Gerät reagierte. Doch auch gegen dieses geht Apple vor ("heise.de").

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