"Spiegel" ordnet Führung des Deutschland-Ressorts: Meyer und Verbeet folgen auf von Hammerstein

 

Das Deutschland-Ressort des "Spiegel" bekommt ein Führungstrio. Neben Ressortleiter Alfred Weinzierl, 52, werden von Januar an die "Spiegel"-Redakteure Markus Verbeet, 37, und Cordula Meyer, 40, zu seinen Stellvertretern aufsteigen. Die beiden neuen Führungskräfte folgen auf Konstantin von Hammerstein, der am 1. Januar 2012 die Nachfolge von Dirk Kurbjuweit als Büroleiter in Berlin antreten wird. Von Hammerstein und Weinzierl leiteten das Deutschland-Ressort des Nachrichtenmagazins seit 2008 gemeinsam.

Das Deutschlandressort des "Spiegel" bekommt ein Führungstrio. Neben Ressortleiter Alfred Weinzierl, 52, werden von Januar an die "Spiegel"-Redakteure Markus Verbeet, 37, und Cordula Meyer, 40, zu seinen Stellvertretern aufsteigen. Die beiden neuen Führungskräfte folgen auf Konstantin von Hammerstein, der am 1. Januar 2012 die Nachfolge von Dirk Kurbjuweit als Büroleiter in Berlin antreten wird (kress.de vom 25. Oktober 2011). Von Hammerstein und Weinzierl leiteten das Deutschland-Ressort des Nachrichtenmagazins seit 2008 gemeinsam.

Üblicherweise teilen sich beim "Spiegel" zwei Redakteure eine Ressortleitung. Warum dies beim Deutschland-Ressort anders werden soll, dafür sprechen zwei Gründe: Zum einen hat sich das Ressort in den vergangenen Jahren thematischen erweitert. So sind die Themenbereiche Zeitgeschichte und Rechtspolitik hinzugekommen, der Arbeitsumfang der Ressortleitung hat zugenommen. Zum anderen gehe es darum, den eigenen Nachwuchs zu fördern, heißt es bei dem Nachrichtenmagazin.

Markus Verbeet und Cordula Meyer sind seit etlichen Jahren für den "Spiegel" tätig. Verbeet verdiente sich seine Sporen von 2004 an zunächst als "Mädchen für alles" im sogenannten D II-Ressort, bevor er als Korrespondent nach Brüssel wechselte. Seit seiner Rückkehr 2008 beschäftigt er sich im D II-Ressort hauptsächlich mit Bildungsthemen.

Cordula Meyer, ein Gewächs des Deutschland-Ressorts, ist seit 1999 beim "Spiegel". Außerdem verbrachte sie einige Jahre für das Nachrichtenmagazin in Washington. Im Wissenschafts-Ressort war sie zuletzt maßgeblich an der Berichterstattung über die Atomkatastrophe von Fukushima beteiligt.

Auch im Kultur- und im Auslandsressort setzt der "Spiegel" inzwischen auf jeweils einen Ressortleiter und zwei Stellvertreter. Die inhaltliche Ausrichtung des Deutschland-Ressorts soll trotz der personellen Veränderungen beibehalten werden. Alfred Weinzierl leitet das Ressort seit 2006.

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