Alle Jahre wieder: "Der kleine Lord" siegt am Vorweihnachtsabend

 

Versöhnlicher Ausklang der Adventshektik: Wenigstens bei 5,87 Mio Gesamtzuschauern und damit generell den meisten am Freitag herrschte Konsens darüber, dass man so einen Feierabend auch mal wieder mit dem ARD-Klassiker "Der kleine Lord" ausklingen lassen kann. Günther Jauch und "The Voice of Germany" blieb da kurzzeitig die Spucke weg.

Versöhnlicher Ausklang der Adventshektik: Wenigstens bei 5,87 Mio Gesamtzuschauern und damit generell den meisten am Freitag herrschte Konsens darüber, dass man so einen Feierabend auch mal wieder mit dem ARD-Klassiker "Der kleine Lord" ausklingen lassen kann. Günther Jauch und "The Voice of Germany" blieb da kurzzeitig die Spucke weg.

Little Lord Fauntleroy (Ricky Schroder) knackte nicht nur die harte Schale seines grantelnden Großvaters (Sir Alec Guinness), sondern rührte auch 1,94 Mio jüngere Zuschauer, so dass das Erste in der Zielgruppe 14-49 doch tatsächlich auf einen Festtagsschnitt von 15,2% kam.

Das RTL-Quiz "Fünf gegen Jauch" konnte da trotz seiner beachtlichen 4,54 Mio Gesamtzuschauer überhaupt nicht mithalten: Mit nur 1,64 Mio Werberelevanten mussten die Kölner einen schlappen und selbstverständlich himmelweit unterdurchschnittlichen Marktanteil von 12,9% wegstecken. "Hape Kerkeling live!" kam im Anschluss auch nicht über 13,1% hinaus.

Zur besten Sendezeit hatte da sogar ProSieben mit dem Urzeitklamauk "Year One - Aller Anfang ist schwer" die Nase vorn, dank der 1,70 Mio jüngeren Fans (13,4%). "Die Gebrüder Weihnachtsmann" sackten danach aber ebenfalls unter Senderschnitt (10,5%).

Es ist also keine Überraschung, dass "The Voice of Germany" auch am Freitag vor Weihnachten auf der Erfolgsspur blieb: Immerhin 3,02 Mio Werberelevanten hatten sich den Abend mit weiteren Battles vertrieben. Sat.1 konnte sich diesmal einen Marktanteil von 24,4% gutschreiben

RTL II hatte Jim Carrey alias "Der Grinch" ins weihnachtliche Rennen geschickt: Die angeschrägte Komödie hielt 770.000 jüngere Fans bei Laune (6,0%). Weniger gut erging's den Krimiserien auf Vox und kabel eins.

Und auch das ZDF tat diesmal nicht ganz so gut daran, wenigstens um 20:15 Uhr an der alten Krimiprogrammierung festzuhalten: "Ein Fall für Zwei" brachte diesmal nur 600.000 Jüngere auf Touren (4,8%). "Pilawas großes Weihnachtsquiz" war dahinter zumindest sehr ungünstig platziert und ließ auch das Gesamtpublikum (3,26 Mio) weitgehend kalt. Lediglich 540.000 Unter-Fünzigjährige schalteten sich um 21:15 Uhr zu (4,8%).

Bei den Tagesmarktanteilen (14- bis 49-Jährige) lieferten sich diesmal Sat.1 (15,5%) und RTL (15,2%) ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen. ProSieben kam auf 11,8%. Die ARD führte mit 7,1% das Verfolgerfeld an.

Allen Lesern dieser Quotenchecks ein frohes Weihnachtsfest und auch mal schöne Abende mit ausgeschalteten Fernsehgeräten!

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