Cresces Gruppe verkauft an britische Perform Group: Spox.com und mediasports mit neuem Besitzer

27.12.2011
 

Die Cresces Gruppe hat die Spox Media GmbH an die britische Perform Group verkauft. Spox Media betreibt das deutsche Sportportal "Spox.com". An Perform geht zudem der Sport-Digitalvermarkter mediasports Digital GmbH. Beide Unternehmen sind in der Cresces Sports Media AG zusammengeschlossen. Nach Abschluss der Übernahme wird Manuel Lopez, Spox- und mediasports-Gründer und Managing Director, Boss von Perform Deutschland.

Die Cresces Gruppe hat die Spox Media GmbH an die britische Perform Group verkauft. Spox Media betreibt das deutsche Sportportal "Spox.com". An Perform geht zudem der Sport-Digitalvermarkter mediasports Digital GmbH. Beide Unternehmen sind in der Cresces Sports Media AG zusammengeschlossen. Bei dem Deal sollen anfangs 3,65 Mio Euro fließen, je nach Geschäftsverlauf könnten es bis zu 12,35 Mio Euro werden.

Nach Abschluss der Übernahme wird Manuel Lopez, Spox- und mediasports-Gründer und Managing Director, Boss von Perform Deutschland

Die Cresces Sports Media und der internationale Sportmedien-Anbieter Perform Group arbeiten bereits seit September zusammen: mediasports vermarket exklusiv die Sport-Angebote "goal.com/de" und "ePlayer" in Deutschland. Zum Portfolio des 2010 gegründeten Vermarkters zählen auch Angebote wie "kicktipp.de", "fussballtransfers.com", "90elf.de", "sportdigital.tv", "comunio.de" und die Vereinsseiten vom HSVEintracht FrankfurtBorussia Dortmund und Hertha BSC Berlin

Spox.com gehört als Teil der Spox Media GmbH seit Ende April 2009 mehrheitlich zur Cresces Gruppe. Die Redaktions- und Produktionsmannschaft arbeitet auch als Dienstleister für Sky und die ProSiebenSat.1-Gruppe. Spox.com zielt vor allem auf die Zielgruppe der 14 - bis 29-Jährigen. Die IVW zählte im November 13,7 Mio Visits und 57,2 Mio Page Impressions für das Angebot; die Zahl der Unique User liegt bei 1,52 Mio (Agof Internet Facts 2011-09). 

Spox soll im vergangenen Jahr einen Umsatz von 4,1 Mio Euro eingefahren haben. Der Vorsteuerverlust lag bei 100.000 Euro. Bei der mediasports lagen die Einnahmen bei 2,3 Mio Euro; vor Steuern fiel wegen hoher Anlaufkosten ein Verlust von 1,2 Mio Euro an.

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