Nach harten Sparrunden: WAZ-Gruppe steht wirtschaftlich wieder besser da

31.12.2011
 

Vor dem geplanten Eigentümerwechsel der WAZ-Mediengruppe steht das Unternehmen wirtschaftlich wieder besser da. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet in ihrer Samstagsausgabe, dass die WAZ-Gruppe in diesem Jahr auf ein operatives Ergebnis von voraussichtlich 110 Mio Euro kommen und damit wieder im dreistelligen Millionenbereich liegen wird. Der Umsatz soll allerdings von 1,2 Mrd Euro (2010) auf etwa 1,1 Mrd Euro sinken.

Vor dem geplanten Eigentümerwechsel der WAZ-Mediengruppe (kress.de vom 15. Dezember 2011) steht das Unternehmen wirtschaftlich wieder besser da. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet in ihrer Samstagsausgabe, dass die WAZ-Gruppe in diesem Jahr auf ein operatives Ergebnis von voraussichtlich 110 Mio Euro kommen und damit wieder im dreistelligen Millionenbereich liegen wird. Der Umsatz soll allerdings von 1,2 Mrd Euro (2010) auf etwa 1,1 Mrd Euro sinken.

In Nordrhein-Westfalen hat das Unternehmen die operativen Kosten in den vergangenen drei Jahren demnach um 76 Mio Euro reduziert und 780 Stellen abgebaut, 22 Millionen Euro sind allein im Logistikbereich gekürzt worden, schreibt die "FAZ".
 
Zu Details wollte sich WAZ-Geschäftsführer Christian Nienhaus gegenüber der Zeitung nicht äußern. Er sagte nur: "Die WAZ-Unternehmersgruppe blickt optimistisch in die Zukunft."

Der Eigentümerwechsel in der WAZ-Gruppe steht noch nicht fest, rückt aber näher: In der zweiten oder dritten Januarwoche, heißt es in der "FAZ", werde der Verkauf des Anteils der Brost-Familie, der die Hälfte der Unternehmensgruppe gehört, an Petra Grotkamp endgültig unter Dach und Fach sein. Den Eigentümerwechsel verzögere vor allem die Finanzierung. Die Banken, von denen Petra Grotkamp sich einen Teil der Kaufsumme von rund 500 Millionen Euro leihen möchte, verhandelten nach und verlangten Sicherheiten.

Nach dem Anteilsverkauf ist es laut "FAZ" sicher, dass Geschäftsführer Bodo Hombach aus dem Unternehmen ausscheidet. Die Vertragsauszahlung plus Abfindung soll schon ausgehandelt sein. Dann wäre Christian Nienhaus, der vom Springer-Verlag kam, alleiniger Geschäftsführer. Ein Kandidat für einen Posten in einer möglichen neuen Führungsstruktur der WAZ-Gruppe soll Manfred Braun sein, der Zeitschriftenchef und Verlagsgeschäftsführer für Nordrhein-Westfalen.

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