dpa-Antrag gescheitert: dapd darf Auswärtiges Amt beliefern

 

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) ist mit einem Antrag gescheitert, mit dem sie verhindern wollte, dass Konkurrent dapd das Auswärtige Amt beliefert. Bei dem öffentlich ausgeschriebenen Auftrag geht es um die Versorgung des Auswärtigen Amtes sowie aller deutschen Botschaften und Konsulate mit Nachrichten über Deutschland.

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) ist mit einem Antrag gescheitert, mit dem sie verhindern wollte, dass Konkurrent dapd das Auswärtige Amt beliefert. Bei dem öffentlich ausgeschriebenen Auftrag geht es um die Versorgung des Auswärtigen Amtes sowie aller deutschen Botschaften und Konsulate mit Nachrichten über Deutschland.

Bisher, so schreibt dapd in der Mitteilung, hatte die dpa den Auftrag ohne Ausschreibung erhalten. Erst nach einer Rüge des Bundesrechnungshofs kam es zu einer Ausschreibung, bei der die dpa den dritten Platz belegte. Als das Auswärtige Amt dann im Dezember vergangenen Jahres dapd mit der Lieferung der Texte beauftragen zu wollte, leitete die dpa das Nachprüfungsverfahren ein. Die beim Bundeskartellamt eingerichtete Erste Vergabekammer des Bundes wies nun am 9. Januar den Nachprüfungsantrag der dpa zurück. Ob die dpa gegen die Entscheidung Beschwerde einlegen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.

"Es hat erstmals ein faires Vergabeverfahren stattgefunden und dabei hat dapd in Leistung, Qualität und Preis überzeugt", sagte Cord Dreyer, Chefredakteur und Geschäftsführer der Nachrichtenagentur dapd, zur Entscheidung.

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