Weil's so gut war: WDR hält am "Innovationstopf" fest

 

Der WDR hält am Innovationstopf fest und stellt drei Mio Euro für (Radio-)Formate zur Verfügung, die ein junges Publikum ansprechen sollen. Dies berichtet das Medienmagazin "Journalist". Auch Intendantin Monika Piel schreibt in der Mitarbeiterzeitung "WDR Print" über den Fortbestand des Sonderbudgets

Der WDR hält am Innovationstopf fest und stellt drei Mio Euro für (Radio-)Formate zur Verfügung, die ein junges Publikum ansprechen sollen. Dies berichtet das Medienmagazin "Journalist". Auch Intendantin Monika Piel schreibt in der Mitarbeiterzeitung "WDR Print" über den Fortbestand des Sonderbudgets.

Gegenüber dem "Journalist" sprach Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz davon, dass der Innovationstopf die Redaktionen ermutigen solle, Neues auszuprobieren. "Von mir aus auch nach dem Verfahren Trial and Error."

Ein Projekt, das durch den Innovationstopf angeschoben wurde, ist der "1Live Talk mit Frau Heinrich", der auf dem digitalen Fernsehsender Einsfestival ausgestrahlt wird. Das Format stammt ursprünglich vom Radiosender 1Live. Für dieses Jahr geplant sei unter anderem eine Doku, die in Echtzeit einen Tag im Alltag in Nordrhein-Westfalen einfangen soll.

Die Drei Mio Euro macht der WDR locker, obwohl der öffentlich-rechtliche Sender für 2012 mit einem Fehlbetrag von 53,9 Mio Euro rechnet (kress.de vom 16. Dezember 2011). Ausgleichen will der WDR den Verlust mit Rücklagen, die am Anfang der Gebührenperiode gebildet wurden.

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