Springer-Boss Döpfner spricht Wulff-Affäre an: "Selbstdemontage des deutschen Staatsoberhaupts"

 

Die Kredit- und Medienaffäre um Bundespräsident Christian Wulff sei eine andauernde "Selbstdemontage" des deutschen Staatsoberhauptes, so Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner (Foto), auf dem Neujahrsempfang der "Berliner Morgenpost". Dies verschlage ihm die Sprache.

Die Kredit- und Medienaffäre um Bundespräsident Christian Wulff sei eine andauernde "Selbstdemontage" des deutschen Staatsoberhauptes, so Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner (Foto), auf dem Neujahrsempfang der "Berliner Morgenpost". Dies verschlage ihm die Sprache.

"Ich werde heute nicht über die seit vier Wochen andauernde Selbstdemontage des deutschen Staatsoberhaupts sprechen", zitiert die dpa Döpfner ("Berliner Morgenpost"). "Die Angelegenheit hat mir - dazu gehört einiges - die Sprache verschlagen."

Auf der Gästeliste des Neujahrsempfangs der Zeitung standen unter anderem Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner, Wirtschaftsminister Philipp Rösler, Umweltminister Norbert Röttgen, Bildungsministerin Annette Schavan und Außenminister Guido Westerwelle.

Die von Döpfner erwähnte Affäre führte bislang zu einem TV-Interview mit Wulff und einem Schriftwechsel zwischen Springer und dem Bundespräsidenten über die Veröffentlichung der Nachricht auf der Mailbox von "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann (kress.de vom 5. Januar 2012). Um einen Bericht über seinen Hauskredit zu verschieben, rief Bundespräsident Wulff sowohl bei Diekmann als auch bei dessen Boss Döpfner an. Beiden hinterließ er aufgebracht Nachrichten auf der Mailbox, in denen er nach eigenen Angaben um eine Verschiebung der Berichte bat (kress.de vom 8. Januar 2012). 

Ihre Kommentare
Kopf

Thomas Bauer

13.01.2012
!

Aus dem Hause Springer von einer "Selbst"-Demontage zu sprechen, das freilich erfordert schon einige Dreistigkeit, daszu gehört schon einiges - das verschlägt mir glatt die Sprache…


Klaus Bamberger

13.01.2012
!

Christian Wulff wird Nachfolger von Thomas Gottschalck für Wetten, dass!!


A. Pott

13.01.2012
!

Si tacuisses, philosophus mansisses ... das gilt leider in dieser Sache inzwischen für alle handelnden Personen.


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