Die Mediengruppe Pressedruck wächst: "Main-Post" schluckt "Obermain-Tagblatt"

 

Die Würzburger Mediengruppe Main-Post übernimmt zum 1. April 2012 das "Obermain-Tagblatt" in Lichtenfels. Damit setzt die Augsburger Mediengruppe Pressedruck, zu der die "Main-Post" gehört, ihr regionales Wachstum fort. Erst Ende 2010 kaufte das Augsburger Unternehmen Stefan von Holtzbrinck den Verlag der "Main Post" ab. Das Kartellamt muss dem Kauf des "Obermain-Tagblatts" noch zustimmen.

Die Würzburger Mediengruppe Main-Post übernimmt zum 1. April 2012 das "Obermain-Tagblatt" in Lichtenfels. Damit setzt die Augsburger Mediengruppe Pressedruck, zu der die "Main-Post" gehört, ihr regionales Wachstum fort. Erst Ende 2010 kaufte das Augsburger Unternehmen Stefan von Holtzbrinck den Verlag der "Main Post" ab (kress.de vom 20. Dezember 2010). Das Kartellamt muss dem Kauf des "Obermain-Tagblatts" noch zustimmen.

Irmgard Wilkening, die Verlegerin des "Obermain-Tagblatts", sieht den Bestand der Zeitung durch den Verkauf langfristig gesichert. Auch Main-Post-Geschäftsführer David Brandstätter geht es nach eigener Aussage um den Fortbestand der Häuser.

Das 1857 gegründete "Obermain-Tagblatt" verkaufte im dritten Quartal 2011 11.799 Zeitungen, nach 11.862 im zweiten Quartal 2011 und 12.013 im dritten Quartal 2010. Zum Verlag gehören neben der Tageszeitung auch das kostenlos verteilte Anzeigenblatt "Obermain-Service" sowie der "Bad-Kurier".

Ungleich größer ist die "Main-Post". Von ihr verkaufte die Mediengruppe Main-Post im vierten Quartal 2011 126.499 Exemplare. Im zweiten Quartal waren es 128.085 Zeitungen, im dritten Quartal 2010 128.419. In dem Würzburger Medienhaus erscheinen zudem die Zeitungen "Schweinfurter Tagblatt", "Bote vom Haßgau", "Volksblatt" und "Volkszeitung".

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