Gottschalk kritisiert Nachfolger-Suche des ZDF: "Jetzt sieht alles andere wie die zweitbeste Lösung aus"

 

Thomas Gottschalk kritisiert das ZDF und dessen Suche nach einem Nachfolger für "Wetten, dass...?". Es sei nicht die beste Idee gewesen, Kerkeling als Wunschkandidaten zu bezeichen, bevor man seine Unterschrift hatte. "Jetzt sieht alles andere wie die zweitbeste Lösung aus", so der Moderator im Interview mit dem "stern" (EVT: 19. Januar).

Thomas Gottschalk kritisiert das ZDF und dessen Suche nach einem Nachfolger für "Wetten, dass...?". Es sei nicht die beste Idee gewesen, Kerkeling als Wunschkandidaten zu bezeichen bevor man seine Unterschrift hatte. "Jetzt sieht alles andere wie die zweitbeste Lösung aus", so der Moderator im Interview mit dem "stern" (EVT: 19. Januar). Das ZDF hatte lange auf Publikumsliebling Hape Kerkeling gesetzt. Von ihm kam allerdings eine Absage (kress.de vom 5. November 2011).

Gottschalk bezeichnet Hape sogar als "überqualifiziert für den seichten Show-Alltag". Er sei mehr Entertainer als Moderator, so der Ex-"Wetten, dass..."-Mann gegenüber dem "stern". Wer die Wettshow künftig moderieren wird, ist noch nicht bekannt. Das ZDF hat aber offenbar schon jemanden gefunden (kress.de vom 15. Januar 2012). Gottschalk selbst hält es für "ausgeschlossen" zu "Wetten, dass...?" zurückzukehren.

"Ich habe den Ehrgeiz zweistellig zu werden"

Am Montag, den 23. Januar, startet "Gottschalk live" um 19:20 Uhr in der ARD. Die Facebook- und Twitter-Accounts sind bereits online (kress.de vom 6. Januar 2012). Der Vorabend im Ersten gilt als "Todeszone", doch im "stern"-Interview gibt sich der Moderator gelassen: "Was auf meinem Sendeplatz läuft, dümpelt derzeit bei sechs Prozent Marktanteil rum, mit acht Prozent wäre ich offiziell aus dem Schneider. Ich habe den Ehrgeiz zweistellig zu werden."

In seiner neuen Show will Gottschalk nicht nur der Spaßmacher sein, sondern auch klar Stellung beziehen. "Ich bin 61, und zwei Generationen sind mit meiner Fresse im Fernsehen groß geworden. Die interessiert vielleicht auch mal meine unmaßgebliche Meinung." Außerdem sei es sein Anspruch "das Publikum nicht zu verarschen und selber nicht zu verblöden".

"Wulff ist ein bisschen langweilig"

Eine Meinung hat er auch zu Bundespräsident Christian Wulff. Den findet er "ein bisschen langweilig, aber nett. Sein Vorgänger war nur langweilig. Wir waren also schon einen Schritt weiter."

Über sein Gehalt bei der ARD gab es bereits heftige Diskussionen. Das "manager magazin" hatte vergangenen August berichtet, dass Gottschalk angeblich sech Mio Euro jährlich bekommen würde (kress.de vom 18. August 2011). Im Interview sagt er nun: "Ich kann Sie aber trösten, es ist weit, weit drunter." Er hätte es auch für vier Mio Euro gemacht, aber auch diese Summe wurde ihm nicht angeboten, verrät der Ex-ZDF-Mann.

Ihre Kommentare
Kopf
Thomas Bauer

Thomas Bauer

TOM-Verlag
Verlagsleiter

18.01.2012
!

Amüsant, zu diesem Beitrag oben das Köpfeprofil zu lesen:
Thomas Gottschalk
ZDF
Mainz
;-)


Peter F. Meyer

18.01.2012
!

Zweistellig? Im Millionen-Euro-Etat? Ich dachte, er wäre dreistellig...
Wenn Gottschalk Wulff nett findet, kann man sich schon vorstellen, dass seine Sendung das andere Attribut erhalten wird: langweilig


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