Einmarkenstrategie: "Giga.de" schluckt "macnews.de" & Co.

 

"Giga" ist nun deutlich erkennbar die starke Marke im Portfolio der Econa Internet AG. Und dabei kaufte das Internet-Unternehmen die "Giga"-Überreste erst im März 2011. Altgediente Marken wie "macnews.de" opfert das Unternehmen weitestgehend. Die neue Webseite von "Giga.de" fasst nun alle Marken unter einem - zugegebenermaßen - schicken Dach zusammen. "macnews.de", "benm.at", "androidnews.de" und "freeload.de" tauchen lediglich als ein "powered by..." auf.

"Giga" ist nun deutlich erkennbar die starke Marke im Portfolio der Econa Internet AG. Und dabei kaufte das Internet-Unternehmen die "Giga"-Überreste erst im März 2011. Altgediente Marken wie "macnews.de" opfert das Unternehmen weitestgehend. Die neue Webseite von "Giga.de" fasst nun alle Marken unter einem - zugegebenermaßen - schicken Dach zusammen. "macnews.de", "benm.at", "androidnews.de" und "freeload.de" tauchen lediglich als ein "powered by..." auf.

"Mit dem Relaunch von 'Giga' bieten wir unseren Werbekunden mehr Themenumfelder und ein erweitertes Angebot an Sonderwerbeformen, wie beispielsweise das Fireplace oder das Skyline Ad", sagt Christian Herp, Geschäftsführer der Düsseldorfer iq digital media marketing gmbh, die seit November 2011 "Giga.de" vermarktet.

Die redaktionellen Inhalte zu den Themen Technik, Games und Entertainment sowie Produkttests liefert eine 30 köpfige Redaktion. Weiterhin im Mittelpunkt steht die Web-TV-Show "Giga TV”, die im November 2011 als wöchentlichen, zweistündigen Show startete (kress.de vom 4. November 2011). iPhone- und Android-Apps kündigt Econa für Februar an, eine iPad-App für März.

"Giga" ging 1998 als Programmfenster auf NBC Europe auf Sendung. Ab 2005 wurde Giga zum eigenen Digitalkanal über Astra und in diversen Kabelnetzen ausgebaut. Das Programmfenster schloss sich 2006. Anfang 2008 übernahm der Bezahlsender Premiere (heute Sky Deutschland) den Free-TV-Sender Giga, stellte ihn 2009 jedoch ein. Übrig blieb die Online-Plattform. Das News-Corp.-Spielenetzwerk IGN griff zu. Im März 2011 schließlich verkaufte IGN an Econa.

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