Deutsche "Wired": Von Streit löst Knüwer als Chefredakteur ab

 

Thomas Knüwer wird die Geschicke der deutschen "Wired" nicht länger als Chefredakteur lenken. Schon bei der Ausgabe, die am 12. April an den Kiosk kommt, übernimmt Alexander von Streit (Foto) die Chefredaktion des Condé-Nast-Titels. Knüwer zieht sich auf die Rolle des Editor at large zurück.

Thomas Knüwer wird die Geschicke der deutschen "Wired" nicht länger als Chefredakteur lenken. Schon bei der Ausgabe, die am 12. April an den Kiosk kommt, übernimmt Alexander von Streit (Foto) die Chefredaktion des Condé-Nast-Titels. Knüwer zieht sich auf die Rolle des Editor at large zurück.

In seinem Blog schreibt Knüwer, dass die Arbeit als Chefredakteur des Digitalkultur- und Wissensmagazins "Wired" mit Projekten seiner Unternehmensberatung kpunktnull kolidiert hätte. Daher der Rückzug. Er werde die Redaktion beraten, bei der Ideenentwicklung helfen und "das eine oder andere Stück" schreiben.

Alexander von Streit als seinen Nachfolger habe Knüwer selbst vorgeschlagen. Schon bei der Erstausgabe hätte er ihn gerne an Bord gehabt. Von Streit ist freier Journalist und Mitherausgeber des Non-Profit-Online-Portals "Vocer", das sich dem Diskurs über Medien, Journalismus und Gesellschaft widmet. Zudem leitet er die Redaktion des ZDF-Digital-Blogs "Hyperland". Zwischen 2006 und 2011 baute von Streit für "Focus Online" das Ressort Digital auf und leitete es anschließend. Zuvor war er Chefredakteur des Medienmagazins "Cover".

Die nächste Ausgabe der "Wired" - insgesamt sind für dieses Jahr zwei angekündigt - erscheint am 12. April. Es soll sie sowohl einzeln als auch wieder im Paket mit dem Condé-Nast-Schwestertitel "GQ" und als iPad-App geben. Art Director Markus Rindermann und Bildchefin Alisa Evdokimov gehörten auch weiterhin zum Team, weitere Mitglieder will man "demnächst" auf "Wired.de" vorstellen.

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