Comscore-Studie: Große Smartphone-Aufholjagd in Deutschland

 

Smartphones und Tablets sind in Deutschland noch unterdurchschnittlich verbreitet. Jedoch legte die Verbreitung laut den Marktforschern von Comscore hierzulande mit einem Plus von 64% am stärksten zu. Der durchschnittliche Zuwachs in den untersuchten Ländern Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien betrug 13% gegenüber dem Vorjahr, die durchschnittliche Verbreitung von Smartphones liegt bei 42%.

Smartphones und Tablets sind in Deutschland noch unterdurchschnittlich verbreitet. Jedoch legte die Verbreitung laut den Marktforschern von Comscore hierzulande mit einem Plus von 64% am stärksten zu. Der durchschnittliche Zuwachs in den untersuchten Ländern Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien betrug 13% gegenüber dem Vorjahr, die durchschnittliche Verbreitung von Smartphones liebt bei 42%.

Am stärksten sind Smartphones laut Studie in Spanien verbreitet (48,4%), am geringsten in Deutschland (34,2%). 6,6% der Smartphone-Besitzer nannten auch ein Tablet-Rechner ihr Eigen. Am höchsten ist der Anteil in Spanien (8,8%), am niedrigsten in Deutschland (5,4%).

3,2% des Datenverkehrs im Web ging in den untersuchten Ländern bereits auf das Konto von Smartphones, 1,4% auf das von Tablets. Desktop- und Laptop-Rechner waren damit für 95,1% des Datenverkehrs verantwortlich. Der Rest von 0,3% erfolgte über sonstige Geräte. Deutschland hinkt etwas hinterher. Traditionelle Computer lagen hierzulande bei 97,3%, Smartphones bei 1,6% und Tablets bei 0,9%.

Symbian hatte im Erhebungszeitraum, der bis Ende Oktober 2011 ging, zwar noch die führende Rolle unter den Smartphone-Betriebssystemen, doch sein Anteil sank im Vergleich zum Vorjahr um 6,2% auf 32,5%. Googles Android legte um 330% auf 28,1% zu, Apples iOS um 54,3% auf 20,5%.

Werktags vs. Wochenende

Tablets sind Sofa-Rechner, Smartphones eher in Bahn und Bus heimisch. Unter der Woche surfen Tablet-Besitzer am häufigsten abends zwischen 21 und 23 Uhr. Ebenfalls gern genutzt werden iPad & Co um 9 Uhr und 18 Uhr - den typischen Berufsverkehrszeiten. Zu diesen Zeite griffen viele Menschen auch mit Smartphones aufs Internet zu. Mit Desktops und Notebooks gingen die Nutzer am häufigsten zu Bürozeiten online, insbesondere zur Mittagszeit. Nach 18 Uhr ließen die Zugriffe nach. Am Wochenende unterscheiden sich die Zugriffe über die verschiedenen Geräte kaum. Kurz vor 11 Uhr stieg der Datenverkehr sprunghaft an, um anschließend etwas nachzulassen. Um 18 Uhr geht es wieder leicht nach oben.

Ihre Kommentare
Kopf
Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Kress Pro Magazin
2020/#01

Lesen Sie im aktuellen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte bei Medien: Madsack-Chef Thomas Düffert sagt, wie er in den kommenden drei Jahren im Zeitungsgeschäft wachsen will. Dazu: Die vier Trends im US-Mediengeschäft -Digitale Abos von Zeitungen und Video-Streaming wachsen, das Werbegeschäft ist stabil.

Inhalt konnte nicht geladen werden.