Vor allem Frank Plasberg profitiert: Kräftig steigende Quoten bei ARD-Talks

14.02.2012
 

Das wird die ARD freuen. Während der Vorabend mit "Gottschalk Live" noch auf Formsuche ist, gibt es bei den abendlichen Gesprächsrunden einen kräftigen Zuschauerzuwachs. Die fünf Talkshows, die seit September 2011 von Sonntag bis Donnerstag laufen, würden spürbare Aufwärtstendenzen vorweisen, so der "Tagesspiegel", der sich auf eine Auswertung der ARD-Zuschauerforschung beruft.

Das wird die ARD freuen. Während der Vorabend mit "Gottschalk Live" noch auf Formsuche ist, gibt es bei den abendlichen Gesprächsrunden einen kräftigen Zuschauerzuwachs. Die fünf Talkshows, die seit September 2011 von Sonntag bis Donnerstag laufen, würden spürbare Aufwärtstendenzen vorweisen, so der "Tagesspiegel", der sich auf eine Auswertung der ARD-Zuschauerforschung beruft.

Das deutlichste Plus nach der Weihnachtspause könne der Frank-Plasberg-Talk "Hart aber fair" für sich verbuchen. Hier stiegen die Quoten den Angaben zufolge von 3,06 Mio Zuschauern pro Ausgabe (Marktanteil: 9,6%) auf 4,34 Mio (MA: 13,1%). Dabei dürfte die vor dem Talk ausgestrahlte, sehr gefragte ARD-"Check"-Reihe (Mc Donald's, Lidl) die Nachfrage beflügelt haben. Plasberg griff die Themen in seinem Talk auf.

Dienstags verbesserte sich "Menschen bei Maischberger" von 1,56 Mio Zuschauer vor dem Jahreswechsel auf nun 2,06 Mio, der Marktanteil kletterte um 1,0 Prozentpunkte von 10,9 auf 11,9%. "Anne Will" hat nach 1,63 Mio nun 1,82 Mio Fans im Schnitt (Marktanteil: 10,4%/10,9%). Noch mal eine Schippe drauf packte ARD-Talk-Tabellenführer Günther Jauch, die Quote erhöhte sich von 4,52 Mio auf 4,82 Mio Zuschauer im Schnitt.

Selbst das Sorgenkind "Beckmann", das bislang am wenigsten von der Neuplatzierung der Gesprächssendungen im Ersten profitieren konnte, schaffte einen Sprung von 1,02 Mio auf jetzt 1,40 Mio, der Marktanteil stieg von 7,6% auf 8,2%. Reinhold Beckmann tritt donnerstags gegen "Maybrit Illner" an. Den ZDF-Talk sehen mittlerweile 2,87 Mio Zuschauer (12,7% MA) pro Ausgabe, vor dem Jahreswechsel waren es noch 2,29 Mio (11,2%).

Grund für den Aufwärtstrend dürfte neben dem saisonalen Aspekt - in der kalten Jahreszeit sind die TV-Stuben voller - auch das Dauer-Reiz-Thema Christian Wulff sein.

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