"Gottschalk live"-Chef Markus Peichl verspricht: "Bis zur Sommerpause sitzt das Konzept"

25.02.2012
 

Der Medienmacher Markus Peichl soll ab März Thomas Gottschalk aus dem Quotenloch helfen. Im Interview mit "Spiegel Online" erklärt der künftige Redaktionsleiter von "Gottschalk live", wie er das anstellen will. "Ich lasse gerade eine DVD zusammenstellen mit gelungenen Momenten der vergangenen Wochen. Damit die Redaktion sieht, dass nicht alles schlecht war", sagt Peichl.

Der Medienmacher Markus Peichl soll ab März Thomas Gottschalk aus dem Quotenloch helfen (kress.de vom 22. Februar 2012). Im Interview mit "Spiegel Online" erklärt der künftige Redaktionsleiter von "Gottschalk live", wie er das anstellen will. "Ich lasse gerade eine DVD zusammenstellen mit gelungenen Momenten der vergangenen Wochen. Damit die Redaktion sieht, dass nicht alles schlecht war", sagt Peichl. 

Man müsse jetzt den richtigen Rahmen schaffen, dass die Qualitäten von Gottschalk zur Geltung kommen, so Peichl, der schon mit den Moderatoren Alfred Biolek, Sandra Maischberger und Reinhold Beckmann gearbeitet hat. 

Das Problem sei, dass es bei "Gottschalk live" momentan "kein klares Konzept" gäbe: Mal führe Gottschalk Gespräche, mal kommentiere er das Tagesgeschehen. Mal gäbe es Einspielfilme, mal keine. Mal kämen Superpromis ins Studio, mal Unbekannte. "Der Zuschauer muss wissen, was ihn erwartet", erklärt Peichl.

In den achtziger Jahren, als Peichl Chefredakteur des Magazins "Tempo" war, sei er mal als Gast in Gottschalks damalige Radiosendung beim BR gekommen. "Diese unglaubliche Gabe, alles aus dem Stand heraus witzig zu kontern", habe damals keiner so wie Gottschalk gehabt. Und Peichl ist überzeugt, dass sie Gottschalk noch nicht verlorengegangen ist. "Thomas ist wie ein Auto, das locker 300 PS schafft, im Moment aber nur 40 auf die Straße bringt." Jetzt müsse die "Gottschalk live"-Redaktion an den richtigen Schrauben drehen. Bis zur Sommerpause soll das neue Konzept dann sitzen. Und Peichl ist sich sicher: "Ab Herbst wird sich das auf die Quoten auswirken."

Ihre Kommentare
Kopf

Klaus Stephan

25.02.2012
!

Man darf gespannt sein, wie Herr Peichl gegebene ARD Strukturen - man kann sie in diesem Zusammenhang auch Störfaktoren nennen - wie Werbung, Gottschalk einfach ausblenden und ARD-Wetter in Gottschalk live zuschauergerecht verarbeitet.


Guenter Yogi Lauke

Guenter Yogi Lauke

LaukeMedia&music4U

25.02.2012
!

Peichl meint: "Gottschalk fährt "nur" mit 40 PS!"
Gut erkannt...aber -mehr ist halt bei THOMMY einfach nICHT drin!
Hier geht es NICHT um Küsschen, Küsschen&tätscheln...hier gehjt's um Fakten, Hintergründe...und - das war LEIDER noch NIE seine Stärke !In meinem LaukeMedia-NEWSLETTER hab ich doch schon vor Lichtjahren geschrieben, daß er für mich der "allerschlechtest vorbereitete Moderator im internationelan TV ist! "Er hat immer ALLES nur "aus dem Ärmel schütteln wollen & das ist jetzt VORBEI!


Ullus

25.02.2012
!

Also, nur damit ich es auch recht verstanden habe: Im Sommer, wenn Gottschalk das Publikum mit den "ersten" 140 Sendungen oder so beschallt hat und auch der allerletzte gesehen hat, was hier wie gar nicht funktioniert (keine fünf Wochen waren es bis zu diesem Punkt, oder?) geht alles ab Herbst steil bergauf mit den Qualitäten von Gottschalk, seiner Sendung und dem Rest der Welt?- Geht's noch?


Ullus

25.02.2012
!

Müssen wir diesen Sonntag (26.02.) eigentlich auf die wöchentlich schon angewöhnte zusätzliche Kolummne des preisgekrönten "Unterhaltungsjournalisten" in der BILD verzichten?-

Gab es denn kein Thema für irgendeine Eigenpromo die Woche? Oder hat Herr Peichl diesbezüglich schon intervenieren können (beides kann man sich nicht recht vorstellen)?-

Was ist los?


- -
26.02.2012
!

Ich sehe in Markus Peichl eher so eine Art medialen Sterbebegleiter, der Gottschalk den Abschied von der Fernsehwelt erleichtern soll.


Ralf E. Hansen

Ralf E. Hansen

Medienconsulter
Consulter Medien & Entertainment

27.02.2012
!

ein gutes Konzept wird an einem schönen Wochenende geschrieben, noch dazu, wo man jetzt aufgrund der bisherigen Erfahrungen und Quoten bereits weiß, was alles nicht geht. Was ein Konzept jedoch nie berücksichtigt, ob die Führungsfigur überhaupt in eine gewisse Zeitschiene gehört und passt. Eine Figur die mit saturday night fever groß wurde kann man nicht zur Sandmännchenzeit erfolgreich machen. also schreibt mal schön ein Fünfmonatskonzept.....


Der Wettkönig

27.02.2012
!

Wetten dass… es bis zur Sommerpause so kommen wird wie nach jeder anderen Unternehmenspleite:

1. Die Verantwortlichen wenden sich, unbeschadet und unbelastet, neuen Herausforderungen zu.

2. Die Ex-Mitarbeiter stehen uneingeschränkt dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.

3. Die finanziellen Folgen des Debakels trägt der Steuer… pardon: der Gebührenzahler.

Topp, die Wette gilt!


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