Kleine Verschnaufpause nach Rekordjahr: Online-Werbemarkt soll 2012 um 11% wachsen

27.02.2012
 

Besser als erwartet hat sich der Online-Werbemarkt 2011 entwickelt. Nach Angaben des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW kletterten die Bruttoausgaben für Banner- oder Suchmaschinenwerbung in Deutschland auf 5,7 Mrd Euro. Das ist Rekord. 2011 sei das dritte Jahr in Folge mit einem sehr starken zweistelligen Wachstum in der digitalen Wirtschaft gewesen. 

Besser als erwartet hat sich der Online-Werbemarkt 2011 entwickelt. Nach Angaben des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) kletterten die Bruttoausgaben für Banner- oder Suchmaschinenwerbung in Deutschland auf 5,7 Mrd Euro. Das ist Rekord. 2011 sei das dritte Jahr in Folge mit einem sehr starken zweistelligen Wachstum in der digitalen Wirtschaft gewesen, so der OVK-Vorsitzende Paul Mudter am Montag in Frankfurt.

Ein Vergleich zum Vorjahr (2010) sei aufgrund neuer Bewertungsgrundlagen nicht zulässig. Rechnet man nach dem alten System, ergibt sich nach OVK-Angaben allerdings ein Plus von 18%. Damit ist laut Mudter das Ziel von einem Wachstum von 16% übertroffen worden.

2012 schwächt sich das Wachstum ein wenig ab

Auch 2012 geht der OVK von einem zweistelligen Wachstum aus - allerdings in moderater Höhe von etwa 11% (auf 6,3 Mrd Euro). Grund seien die angespannte Weltwirtschaftslage und die noch nicht absehbare Entwicklung der Eurokrise. Die klassische Internetwerbung soll im laufenden Jahr um 12% auf 3,7 Mrd Euro zulegen. Der Suchwortvermarktung traut der OVK ein Plus von 8% auf rund 2,2 Mrd Euro zu. Sehr dynamisch würden die Werbeinvestitionen im Segment Bewegtbild (2011: 195 Mio Euro) und im mobilen Internet, ohne Tablets, (2011: 40 Mio Euro) wachsen. Auch 2012 seien hier dicke Pluszeichen zu erwarten.

Im Gesamtwerbemarkt stellt Online den Angaben zufolge mit einem Anteil von 19,6% das zweitgrößte Kuchenstück dar. Das wichtigste Werbemedium bleibt 2011 das Fernsehen (38,0%), Zeitungen bekamen 18,5% ab. Publikumszeitschriften sicherten sich 12,8% und auf das Radio entfielen 5,0%.

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