Sat.1 nach Barbara Salesch: "Familien-Fälle" zerrt Klischees vor Gericht

 

Sat.1 füllt das Vakuum, das die letzte Folge von "Richterin Barbara Salesch" am 13. April hinterlässt, mit "Familien-Fälle". Gleich am darauffolgenden Montag um 15:00 Uhr startet die Scripted-Reality-Reihe. Wieder produziert die Firma Filmpool, die nicht nur "Richterin Barbara Salesch" verantwortete, sondern auch hinter Dokus nach Drehbuch wie "Verdachtsfälle", "Familien im Brennpunkt" (beide RTL) und "Berlin - Tag & Nacht" (RTL II) steckt.

Sat.1 füllt das Vakuum, das die letzte Folge von "Richterin Barbara Salesch" am 13. April hinterlässt, mit "Familien-Fälle". Gleich am darauffolgenden Montag um 15:00 Uhr startet die Scripted-Reality-Reihe. Wieder produziert die Firma Filmpool, die nicht nur "Richterin Barbara Salesch" verantwortete, sondern auch hinter Dokus nach Drehbuch wie "Verdachtsfälle", "Familien im Brennpunkt" (beide RTL) und "Berlin - Tag & Nacht" (RTL II) steckt.

Anders als das Vorgängerformat mit Barbara Salesch rückt "Familien-Fälle" das Leben der Menschen, die vor Gericht stehen, ins Rampenlicht. Wie sich das Leben von Menschen und Familien verändere, wenn ihr Glück oder Unglück in den Händen von Rechtsanwälten und Richtern liege - das wolle die Sendung zeigen. "Ob Akademiker-Familien in schicken Altbauwohnungen, Hartz-IV-Empfänger im Plattenbau, Nachbarschaftsstreitigkeiten im Schrebergarten, Jugendgangs in Brennpunktschulen - die Fälle der Betroffenen könnten unterschiedlicher nicht sein", heißt es in der Beschreibung.

"Richterin Barbara Salesch" startete im Herbst 1999 unter dem Titel "Schiedsgericht" mit echten Fällen. Bereits ein Jahr nach der Erstausgabe stellte die Produktionsfirma Filmpool auf fiktive Fälle um. 2002 erhielt Salesch den Deutschen Fernsehpreis. Nach ihrem Vorbild gingen weitere Gerichtsshows on-air, darunter "Richter Alexander Hold" (ebenfalls Sat.1). Mitte 2011 gab Sat.1 das Ende der Salesch-Sendung bekannt (kress.de vom 1. Juli 2011).

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