Studie der Zeitungsverleger: Leser wollen Kombi-Abo aus Print und App

 

Aktuelle und künftige iPad-Besitzer wollen Zeitungen im App-Format, sehnen sich allerdings nach einem kombinierten Abonnement aus Print und App. Das wissen die Zeitungsverleger nun Dank der Studie "Was Nutzer wollen", die der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und dpa-infocom in Auftrag gaben und an der sich 3.300 Nutzer von Zeitungswebsites von acht Verlagen beteiligten.

Aktuelle und künftige iPad-Besitzer wollen Zeitungen im App-Format, sehnen sich allerdings nach einem kombinierten Abonnement aus Print und App. Das wissen die Zeitungsverleger nun Dank der Studie "Was Nutzer wollen", die der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und dpa-infocom in Auftrag gaben und an der sich 3.300 Nutzer von Zeitungswebsites von acht Verlagen beteiligten.

52% der iPad-Besitzer nutzt täglich oder fast täglich eine Zeitungs-App, von den angehenden Tablet-Besitzern beabsichtigen 63%, Zeitungs-Apps zu nutzen. 82% wünscht sich ein Abo, das Print und App kombiniert. Zudem formulierten die Studienteilnehmer ihre Erwartungen an die Apps. Wichtig wäre ihnen ein lokaler beziehungsweise regionaler Fokus und eine klare und einfache Navigation, weniger Wert legten sie auf Infografiken, Videobeiträge, interaktive Anwendungen oder internationale Nachrichten.

Durchgeführt wurde die Studie von der Berliner Marktforschungsagentur F&B im vergangenen Jahr. Beteiligt waren: Axel Springer, Verlagsgruppe Rhein Main, Nordkurier, Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, General-Anzeiger (Bonn), WAZ-Mediengruppe, Rheinische Post und Schwäbische Zeitung. Für die quantitative Erhebung wurden 40 Nutzer mit iPads ausgestattet. Die komplette Studie ist kostenpflichtig und direkt beim BDZV erhältlich.

Ihre Kommentare
Kopf

Tim Cole

16.03.2012
!

Na klasse: Kaum wartet man 20 Jahre, da kapieren es die Zeitungsverleger schon, wie es geht - beziehungsweise vielleicht gegangen wäre, wenn sie nicht so lange geschlafen und ihre Inhalte per Internet verschenkt hätten, bis sich eine entsprechende Gratis-Kultur gebildet hat und keiner mehr für Online-Inhalte zahlen will.


Alexander MacG

Alexander MacG

Seamaster Pictures Ltd
Producer & EcoWarrior

18.03.2012
!

Ich würde diese Deppenmannschaft auf Verlage generell erweitern.

Beratungsresistent wie ein Herr Wulff und leiten Zeitungsverlage, Musikverlage und Majorstudios... aber sich dann wundern, warum keines der alten Geschäftsmodelle mehr greift und die Umsätze/Gewinne in realen Zahlen und nicht prozentual im Sink- bis Sturzflug sind.

Aber ganz laut über die bösen Geschäftemacher in der digitalen Welt jammern und herziehen und am besten alles immer gleich verklagen ;-)))


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