Von ZDFneo zum Hauptprogramm: Himmler beerbt Bellut als ZDF-Programmdirektor

 

Norbert Himmler (Foto) wird zum 1. April Programmdirektor des ZDF und übernimmt den Posten Thomas Belluts, der neuer Intendant des Senders ist. Wie das ZDF mitteilte, sei der Verwaltungsrat einem Vorschlag Belluts gefolgt. Himmler leitet seit 2008 die Hauptredaktion Spielfilm des ZDF und baute den Digitalkanal ZDFneo auf, mit dem das ZDF auf ein jüngeres Publikum zielt.

Norbert Himmler (Foto) wird zum 1. April Programmdirektor des ZDF und übernimmt den Posten Thomas Belluts, der neuer Intendant des Senders ist. Wie das ZDF mitteilte, sei der Verwaltungsrat einem Vorschlag Belluts gefolgt. Himmler leitet seit 2008 die Hauptredaktion Spielfilm des ZDF und baute den Digitalkanal ZDFneo auf, mit dem das ZDF auf ein jüngeres Publikum zielt. Schon Ende Januar wurde über Himmlers Berufung spekuliert (kress.de vom 25. Januar 2012).

Bellut bezeichnete Himmler als "hochqualifizierten, jungen Programmmacher und Manager". "Als Programmplaner, Spielfilmchef und Leiter von ZDFneo hat er bewiesen, dass er für Weltoffenheit und zeitgemäßes Fernsehen steht."

Himmler erklärte nach seiner Berufung: "Als Programmdirektor stehe ich für ein modernes und intelligentes Programm, das anspruchsvoll ist und gleichzeitig Spaß macht. Dabei soll für alle Zuschauer etwas dabei sein, gleich welchen Alters."

Seine Laufbahn begann Himmler als freier Mitarbeiter der "heute"-Redaktion, anschließend absolvierte er ein Redaktionsvolontariat und arbeitete später als Redakteur für verschiedene Sendungen. Seit 2008 leitet er die Hauptredaktion Spielfilm, seit 2009 ist er zudem auch für den digitalen Jugendkanal ZDFneo verantwortlich. Mit US-Serien wie "30 Rock" oder "Mad Men" und Eigenproduktionen wie "NeoParadise" und "Stuckrad Late Night" versucht das ZDF hier ein jüngeres Publikum als mit dem Hauptprogramm anzusprechen.

Doch auch das ZDF soll jünger werden. In seiner Antrittspressekonferenz sagte Bellut: "Wir müssen mit unserem Programm verstärkt jüngere Zuschauer erreichen. Die Erfolge der Digitalkanäle und Onlineangebote reichen dafür allein nicht aus." Eine "krampfhafte Verjüngungsoffensive" schloss er jedoch aus (kress.de vom 16. März 2012).

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