ARD soll von Ausstiegsklausel Gebrauch machen: HR-Ausschussvorsitzender fordert Gottschalk-Ende

29.03.2012
 

Markus Peichl und Thomas Gottschalk wollten endlich Ruhe, aber es gibt weiteres internes Störfeuer. Der HR-Ausschussvorsitzende Rolf Müller setzt sich für ein Ende von "Gottschalk Live" ein. Laut einem dapd-Bericht forderte Müller die ARD am Donnerstag in Wiesbaden auf, von der Ausstiegsklausel Gebrauch zu machen.

Markus Peichl und Thomas Gottschalk wollten endlich Ruhe, aber es gibt weiteres internes Störfeuer. Der HR-Ausschussvorsitzende Rolf Müller setzt sich für ein Ende von "Gottschalk Live" ein. Laut einem dapd-Bericht forderte Müller die ARD am Donnerstag in Wiesbaden auf, von der Ausstiegsklausel Gebrauch zu machen. Auch das geänderte Konzept und der Studioumbau hätten nicht dazu geführt, dass die Sendung in die Nähe der geforderten zehn Prozent Marktanteil gelange.

Der HR-Fernsehausschuss berät den Intendanten und die Programmverantwortlichen in grundsätzlichen Fragen der Programmgestaltung.

"Man muss bei der ARD, auch wenn es noch so schwer fällt, erkennen und zugeben, wenn eine Idee von den Zuschauern nicht angenommen wird und offenbar die Strahlkraft eines unbestreitbar guten und erfolgreichen Unterhalters verloren gegangen ist", sagte Müller. Möglicherweise sei auch das Publikum im ARD-Vorabendprogramm nicht die geeignete Zielgruppe für eine Sendung wie "Gottschalk live".

Die Haltung des "Augen zu und weiter so" sei allerdings eine falsche Reaktion", betonte Müller. Offensichtlich wollten die Verantwortlichen für den Gottschalk-Transfer zur ARD sich nicht eingestehen, dass dieses Experiment ein teurer Fehler gewesen sei.

Ihre Kommentare
Kopf

Peter F. Meyer

29.03.2012
!

es fängt langsam an zu nerven. Wie bei Wulff kommen immer wieder neue Nachrichten. Ich sag nur: SCHLUSS!!!


Tony Fekter

29.03.2012
!

Gottschalk ist ein Profiquatscher, dem man nicht zuviel quatschen lassen darf. Das bisherige Profil „Wetten dass“ bot ihm ein ideales Umfeld. 10 % Gottschalk-Gequatsche in einer Sendung, das macht sich ganz gut, reicht aber auch. Mehr Gequatsche von Gottschalk ist schwer verdaulich, nicht zuletzt auch deswegen, weil er „rein sachlich“ zu oft falsch liegt.


alcunde

29.03.2012
!

Wenigstens mal ein erster mit etwas Sinn für Realität!- Woher bitte bezieht dieser zufällig bekannte Typ T. G. das Selbstverständnis, sich (in Zeiten ganz anderer tagesaktueller Ereignisse) heute überhaupt noch über irgendwen oder -was lustig zu brabbeln mithilfe seiner zunehmend "lustiger" werdenden Gästen?- Ruhe wünschen sich übrigens auch andere, jedenfalls nicht solch unnütze, überflüssige menschlichen Leichtgewichte (wie nur sieht man sich eigentlich als derartig dummer Quacksalber selbst)?


AKS

30.03.2012
!

Also, das Gedöns um Gottschalk mit der "Affäre Wulff" zu vergleichen - das ist ja wohl ein himmelweiterer Unterschied, Herr Meyer! Man sollte die Kirche im Dorf lassen: Hier geht es "nur" um einen, der ein TV-Format zur falschen Sendezeit macht, nicht mehr und nicht weniger. Und dass er in den vergangenen 40 (?) Jahren seiner Funk- und TV-Karriere zu denen gehört, die ein bisschen berühmter wurden, als andere, darüber erboßen sich auch nur seine Neider, "alcunde"...


Ralf E. Hansen

Ralf E. Hansen

Medienconsulter
Consulter Medien & Entertainment

30.03.2012
!

ich empfehle hierzu einen sehr guten Beitrag aus der heutigen SZ (30.3) .:

http://www.sueddeutsche.de/medien/absturz-deutscher-fernsehgroessen-zu-lang-auf-dem-sonnendeck-1.1321878

dem ist nichts mehr hinzuzufügen


Kai Kirstein

Mokdo

30.03.2012
!

AKS, es geht nicht um andere Sendezeiten.

Man hat Herrn ausdrücklich ins Vorabendprogramm genommen um mehr jüngere Zuschauer um diese Zeit an den Bildschirm zu locken. Um diese Zeit wird Werbung gezeigt.

Man hat also kein Cent mehr Werbeeinnahmen wenn man Herrn Gottschalk abends zeigt.
Außerdem gibt es in der ARD,ZDF, Dritte, Phönix jeden Abend mindesten eine "Quasselshow."


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