Condé Nast setzt auch auf HTML5: "GQ.de" kriegt "Mobile Website"

 

Das mobile Internet boomt. Ersichtlich ist das nicht nur daran, dass jeder dritte Deutsche inzwischen per Smartphone oder Tablet surft, auch die Publikumsmagazine setzen zunehmend auf die mobile Leserschicht. Aktuell Condé Nast. Der Lifestyle-Verlag optimiert seine Marken-Websites für die mobile Nutzung. 

Das mobile Internet boomt. Ersichtlich ist das nicht nur daran, dass jeder dritte Deutsche inzwischen per Smartphone oder Tablet surft, auch die Publikumsmagazine setzen zunehmend auf die mobile Leserschicht. Aktuell Condé Nast. Der Lifestyle-Verlag optimiert seine Marken-Websites für die mobile Nutzung. Den Auftakt macht "GQ": Das Männermagazin ist ab sofort mit einer neuen in HTML5 programmierten mobilen Website präsent.

vogue.de, glamour.de und myself.de sollen in den kommenden Monaten gleichfalls für die Mobilnutzung optimiert werden. "Dieser strategisch wichtige Schritt ist Teil unserer Multi-Channel-Strategie. Wir wollen dem Leser unsere Marken für jeden Kanal und für jede Nutzungssituation optimiert in hochwertiger Optik zugänglich machen", so Moritz von Laffert, Herausgeber von Condé Nast Deutschland und Vice President Condé Nast International.

Condé Nast reagiert damit auf einen klaren Trend bei der Zeitschriftennutzung. Der Anteil mobiler Nutzer auf "GQ.de" ist insbesondere in den letzten Monaten stark gestiegen. Aktuell kommen 15 Prozent über mobile Geräte auf die Website des Männer-Titels. Damit sie dort auch bleiben, soll eine zusätzliche App den Lesekomfort erhöhen. Die "GQ Wrapper-App" ermöglicht Bildergalerien mit Wisch-Funktion, das Speichern von Inhalten zur Offline-Nutzung oder das Anlegen von persönlichen Leselisten und wird voraussichtlich Mitte Juni erhältlich sein.

Aufgerüstet hat Condé Nast auch bei den mobilen Werbeformaten. Neben bekannten Standard-Werbeformen wie Bannern und Interstitials ist auf den neuen mobi-Seiten auch das sogenannte "Gesture-Ad" buchbar - eine großflächige Werbeform, die die Möglichkeiten des Touchscreens ausschöpft. Bis zu fünf Werbemotive lassen sich dabei als Bildergalerie in die "Mobile Website" integrieren - zum Beispiel als Rundum-Ansicht eines Produkts. 

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