"Insgesamt positiv": Springer beginnt das Jahr mit Gewinnplus

09.05.2012
 

Den Schwung vom Rekordjahr 2011 konnte die Axel Springer AG auch ins erste Quartal 2012 mitnehmen. Alle wichtigen Kennzahlen lagen von Januar bis März gut im Plus. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,1% auf 789,0 Mio Euro. Das Ebitda kletterte um 7,5% auf 136,5 Mio Euro, die Ebitda-Rendite betrug 17,3%.

Den Schwung vom Rekordjahr 2011 konnte die Axel Springer AG auch ins erste Quartal 2012 mitnehmen. Alle wichtigen Kennzahlen lagen von Januar bis März gut im Plus. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,1% auf 789,0 Mio Euro. Das Ebitda kletterte um 7,5% auf 136,5 Mio Euro, die Ebitda-Rendite betrug 17,3%. Dazu schaffte Springer einen Konzernüberschuss von 68,5 Mio Euro, was einem Plus von 8,8%. entspricht.

Für das Ergebniswachstum macht der Medienriese die hohe Ertragskraft der inländischen Printmedien und eine deutliche Ergebnisverbesserung der digitalen Medien verantwortlich. So weisen die inländischen Zeitungen eine Ebitda-Rendite von 23,4% auf, die inländischen Zeitschriften kommen auf 21,1%. Ebenfalls über dem Wert des Vorjahres lagen die digitalen Medien, die ihre Ebitda-Rendite um 5 Prozentpunkte auf 17,8% steigern konnten. Weniger stark ist die Ertragskraft der internationalen Printmedien: In diesem Segment verringerte sich die Ebitda-Rendite deutlich von 17,0% auf 11,4%. Springer macht dafür u.a. "schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen" verantwortlich.

Springer hält an Jahresprognose fest

Vor dem Hintergrund der laut Springer "insgesamt positiven Geschäftsentwicklung zum Jahresauftakt" bekräftigte der Vorstand seine Erwartungen für das Gesamtjahr. So wird ein Anstieg der Konzernerlöse im einstelligen Prozentbereich erwartet. Wachsende Erlöse bei den digitalen Medien sollen dabei leicht rückläufige Erlöse im Printgeschäft mehr als kompensieren. Auch für das Ebitda rechnet der Vorstand mit einem leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Während das Ergebnis des digitalen Geschäfts deutlich über dem Vorjahreswert liegen sollte, wird ein leichter Ergebnisrückgang im Printgeschäft erwartet.

Mehr als die Hälfte der Gesamt-Werbeerlöse aus dem Digital-Geschäft

Laut Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, stammen mittlerweile bereits mehr als die Hälfte der gesamten Werbeerlöse und ein Drittel des operativen Ergebnisses von Axel Springer aus dem digitalen Geschäft. In den vergangenen Monaten habe man die digitalen Aktivitäten zudem mit gezielten Akquisitionen weiter verstärkt und hier vor allem die internationale Expansion vorangetrieben. Döpfner nennt den Erwerb des britischen Online-Recruiting-Unternehmens Totaljobs.com sowie die Internationalisierung von Angeboten wie kaufDA und iKiosk.

Die Digitalen Medien lagen mit einem Segmentumsatz von 263,1 Mio Euro (Vj.: 202,2 Mio Euro) im ersten Quartal nur noch knapp hinter den Erlösen der inländischen Zeitungen, dem derzeit umsatzstärksten Segment. Zu diesem Anstieg um 30,1% trugen die Werbeerlöse mit einem Plus von 31,4% bei.  Das Digital-Geschäft liefert so bereits 33,3% des Gesamtumsatzes des Konzerns. Mit einem Anstieg um satte 81,8% auf 46,9 Mio Euro schoss auch das Ebitda der Digitalen Medien in die Höhe und trug 34,4% zum Konzern-Ebitda bei.

Die Konzern-Kennzahlen des ersten Quartals auf einen Blick

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