Chefredakteur mit Studi-Flair: Simon Kerbusk hat für "Zeit Campus" den Master-Plan

 

Die App wird kommen. Davon ist Simon Kerbusk (Foto) überzeugt. Seit Januar ist der 25-Jährige Chefredakteur des Magazins "Zeit Campus" (Zeitverlag) und damit quasi oberster Studentenführer der Republik. Vor der App kommt aber erst einmal Facebook. Das haben Kerbusk und seine "Campus"-Kommilitonen gerade als direkten Draht zu ihren Lesern entdeckt.

Die App wird kommen. Davon ist Simon Kerbusk (Foto) überzeugt. Seit Januar ist der 25-Jährige Chefredakteur des Magazins "Zeit Campus" (Zeitverlag) und damit quasi oberster Studentenführer der Republik. Vor der App kommt aber erst einmal Facebook. Das haben Kerbusk und seine "Campus"-Kommilitonen gerade als direkten Draht zu ihren Lesern entdeckt.

"Unsere größte Herausforderung ist es, den Kontakt zur Lebenswelt unserer Leser zu halten, auf Augenhöhe zu bleiben und ständig auf Veränderungen zu reagieren", sagte Kerbusk zu kress. Für diese Aufgabe ist der bescheidene Hamburger besser gerüstet als er zugeben mag. Erst im vergangenen Jahr hat er seinen Master in Biomedicine, Bioscience and Society an der London School of Economics gemacht.

Kerbusk ist fest in der Zielgruppe verankert. Zugleich will er sein Alter nicht zu hoch hängen: "Für 'Zeit Campus' mag es einen Unterschied machen, ob man 25 oder 45 ist. Ich glaube aber nicht, dass die Art zu arbeiten oder wie experimentierfreudig oder souverän man ist, stark mit dem Alter korreliert." Experimente mag Kerbusk ganz besonders. Diese Lust am Ausprobieren wünscht er sich auch von seinen Redakteuren. In der zweiten Ausgabe unter seiner Ägide (Mai/Juni) haben sie die Titelstory nicht um einen einzelnen Protagonisten herumgebaut, sondern fünf Gespräche zum Thema Geld so arrangiert, dass sie eine eigene Geschichte erzählen.

Kerbusk selbst, wurde die Leidenschaft fürs Experimentelle in die journalistische Wiege gelegt. Ohne ein Volontariat zu absolvieren oder eine Journalistenschule zu besuchen erklomm er über Hospitanzen und als freier Mitarbeiter u.a. für das "Hamburger Abendblatt", die "taz", die "Frankfurter Rundschau" und die "Zeit" in wenigen Jahren den Chefsessel des intellektuellsten deutschen Studentenmagazins.

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