"Bezahlte Anzeigen zu ineffizient": Facebook verliert Werbe-Großkunden General Motors

16.05.2012
 

Ob die Nachricht bei den euphorisierten Investoren überhaupt durchdringt? General Motors will keine Werbung mehr bei Facebook schalten. Dies berichten die "Financial Times" und das "Wall Street Journal". Die Marketingverantwortlichen des Autokonzerns seien zu dem Schluss gelangt, dass die bezahlten Anzeigen auf dem sozialen Netzwerk wenig effizient seien.

Ob die Nachricht bei den euphorisierten Investoren überhaupt durchdringt? General Motors will keine Werbung mehr bei Facebook schalten. Dies berichten die "Financial Times" und das "Wall Street Journal". Die Marketingverantwortlichen des Autokonzerns seien zu dem Schluss gelangt, dass die bezahlten Anzeigen auf dem sozialen Netzwerk zu ineffizient seien. General Motors werde seine Präsenz auf Facebook weiter ausbauen - jedoch über die normale Facebookseite des Unternehmens. Darüber könnten Inhalte ohne zusätzliche Kosten verbreitet werden.

Den Angaben zufolge lässt GM rund 40 Mio Dollar für seine Facebook-Präsenz springen, rund 10 Mio davon fließenFacebook für direkte Werbung auf der Seite zu. Auch wenn es sich "nur" um 10 Mio Dollar handelt und der Facebook-Jahresumsatz 2011 bei 3,7 Mrd Dollar lag, sind das keine guten Nachrichten. Schließlich ist General Motors einer der größten Werbetreibenden in den USA und Werbung ist die Haupteinnahmequelle für Facebook. Laut den Experten von "Wordstream" ist Facebook ein viel weniger effektives Marketinginstrument als Google.

Facebook soll wegen hoher Nachfrage auch mehr Aktien ausgeben

Derweil wird der Facebook-Börsengang immer größer: US-Medien berichten, dass Facebook nicht nur den Preis anheben wird, sondern auch deutlich mehr Papiere auf den Markt bringt. Grund sei die hohe Nachfrage. Bloomberg und der Sender CNBC wollen erfahren haben, dass Facebook 420 Mio Aktien ausgibt - statt den bisher geplanten 340 Mio. Damit würden die Einnahmen aus dem Börsengang auf 16 Mrd Dollar anschwillen. Oben drauf könnte es noch mal zwei Milliarden für die sogenannte Mehrzuteilungsoption geben, über die die teilnehmenden Banken zusätzliche Aktien einstreichen können. Zum Vergleich: Die beiden größten Börsengänge der US-Geschichte legten Visa (19,7 Mrd Dollar) und General Motors (18,1 Mrd Dollar) aufs Parkett.

Ihre Kommentare
Kopf
Guenter Yogi Lauke

Guenter Yogi Lauke

LaukeMedia&music4U

16.05.2012
!

Wie gesagt: "Finger weg" von FACEBOOK-AKTIEN! Erst dann (vielleicht???) kaufen, wenn die LUFT raus ist!


Grummel

16.05.2012
!

Ich habe mich auch gegen den Kauf von FB-Aktien entschlossen.


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