Anzeigen auf externen Seiten: Facebook arbeitet an Werbenetzwerk

 

Facebook arbeitet offenbar daran, auf Seiten außerhalb des sozialen Netzwerks Anzeigen zu schalten. Das hat Erin Egan, Chief Privacy Officer Facebooks, in einem Webchat zu den geplanten Änderungen an den Datenschutzregeln angedeutet:

Facebook arbeitet offenbar daran, auf Seiten außerhalb des sozialen Netzwerks Anzeigen zu schalten. Das hat Erin Egan, Chief Privacy Officer Facebooks, in einem Webchat zu den geplanten Änderungen an den Datenschutzregeln angedeutet: "Unsere Bestimmungen sagen, dass wir ihnen Werbung außerhalb von Facebook zeigen können, die auf Daten von Facebook beruhen", zitiert das "Netzökonomie-Blog" von "Focus Online" Egan, die Facebook bei Datenschutzfragen nach außen hin vertritt.

"Wir haben noch nichts anzukündigen", sagte Egan laut "Computerworld.co.uk". Doch dann habe sie erklärt, wie ein solches Werbenetzwerk, das Werbung auf externen Seiten ausliefern soll, funktionierten könnte. Mag ein Freund eines Nutzers eine Marke oder ein Produkt und drückt dies mit einem "Gefällt mir" aus, zeigt Facebook dem Nutzer die Anzeige. Dabei sagt der Text der Anzeige, wieso der Nutzer die Anzeige sieht ("XYZ gefällt das"). Egan nennt das "sozialen Kontext". Diese Anzeigen schaltet Facebook bisher jedoch nur auf seiner eigenen Plattform - was sich nun ändern könnte. Möglicherweise werde Facebook den "sozialen Kontext” auch bei Anzeigen auf externen Seiten anzeigen, möglicherweise aber auch nicht. Die Mechanik, die hinter der Schaltung der Anzeige stecke, sei jedoch dieselbe.

"Ein externes Werbenetzwerk von Facebook wäre genial. Die Daten werden auf Facebook generiert; die Werbung aber außerhalb der Plattform gezeigt", so Werbeexperte Andre Alpar zu "Focus Online". Diese datengetriebene Werbung könnte die Vermarkter-Landschaft verändern. Nicht nur Facebook, auch andere Anbieter wie Google, Amazon oder Apple, die viele über die Nutzer wüssten, hätten damit als Vermarkter einen Vorteil.

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