Tag der Wahrheit am Montag? VZ-Netzwerke entlassen ein Drittel der Belegschaft

 

Die VZ-Netzwerke ("StudiVZ", "SchülerVZ", "MeinVZ") entlassen 25 ihrer 70 Mitarbeiter. Damit übertrifft der von "Meedia" berichtete - und von den VZ-Netzwerken gegenüber "Meedia" auch bestätigte - Personalabbau den von "Gründerszene" vermuteten. 

Die VZ-Netzwerke ("StudiVZ", "SchülerVZ", "MeinVZ") entlassen 25 ihrer 70 Mitarbeiter. Damit übertrifft der von "Meedia" berichtete - und von den VZ-Netzwerken gegenüber "Meedia" auch bestätigte - Personalabbau den von "Gründerszene" vermuteten. Gegenüber "Meedia" sprach CEO Stefanie Waehlert von einer "Phase der tiefgreifenden Neuordnung", in der sich der Betreiber sozialer Netzwerke befinde.

"Gründerszene" schrieb von 20 Entlassungen und davon, dass Unternehmensmutter Holtzbrinck Digital die VZ-Entwickler zuvor in das Unternehmen Devbliss, eine Holtzbrinck-Tochtergesellschaft, ausgelagert haben soll. Damit soll, so vermutet "Gründerszene", Know-How im Unternehmen gehalten werden, egal wie mit den VZ-Netzwerken weiter verfahren werde.

Tag der Wahrheit am Montag?

Die VZ-Netzwerke wollten die Vorgänge gegenüber kress nicht kommentieren. Für Montag (11. Juni) kündigte das Unternehmen jedoch Details an. Dann veröffentlicht die IVW auch neue Monatszahlen - für die VZ-Netzwerke schon seit langem kein Tag für Jubel mehr. Die einst beliebten Seiten der VZ-Netzwerke befinden sich seit Monaten im Expressfahrstuhl in den Visitkeller. In der IVW-Ausweisung für April verloren sie gegenüber dem Vorjahr 79,27% der Besuche, gegenüber dem Vormonat 11,25%. Insgesamt zählte die IVW 47,05 Mio Visits auf den "VZ"-Seiten (kress.de vom 9. Mai 2012).

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