Schlag ins Wasser? VZ-Netzwerke werden zu Poolworks

 

Nein, es ist kein Anbieter von Swimmingpools, den Holtzbrinck Digital künftig sein Eigen nennt. Es sind die VZ-Netzwerke ("MeinVZ", "StudiVZ" und "SchülerVZ"), die fortan als Poolworks firmieren.

Nein, es ist kein Anbieter von Swimmingpools, den Holtzbrinck Digital künftig sein Eigen nennt. Es sind die VZ-Netzwerke ("MeinVZ", "StudiVZ" und "SchülerVZ"), die fortan als Poolworks firmieren.

Im Mittelpunkt der neuen Unternehmensstrategie, die der Betreiber der immer erfolgloseren sozialen Netzwerke über das Branchenblatt "Kontakter" kommuniziert, steht das "SchülerVZ". Dieses Netzwerk richtet sich an eine Zielgruppe, die teilweise so jung ist, dass sie sich offiziell nicht bei "Facebook" anmelden darf. Im viertel Quartal soll das Netzwerk in "Idpool.de" umbenannt werden - und damit wohl den Rest an Relevanz verlieren, den es durch den etablierten "VZ"-Namen noch hatte. "Die Plattform soll perspektivisch über mehrere Stufen zu einem edukativen Angebot ausgebaut werden", wird das Unternehmen zitiert.

"MeinVZ" und "StudiVZ" sollen nicht geschlossen werden. Im Zuge der Fokussierung prüfe man für beide jedoch "neue Optionen", kündigt CEO Stefanie Waehlert im "Kontakter" an.

Waehlert, die vor ihrem Wechsel an die VZ-Spitze das nicht minder erfolglose Netzwerk "Lokalisten" für ProSiebenSat.1 führte, will in diesem Jahr zum "Befreiungsschlag" für die "VZ-Netzwerke" ansetzen. Befreit hat sie ihr Unternehmen bereits von 25 der 70 Mitarbeiter (kress.de vom 8. Juni 2012). Zudem wurde berichtet, dass Unternehmensmutter Holtzbrinck Digital die VZ-Entwickler in das Unternehmen Devbliss ausgelagert hat.

In den heute veröffentlichten IVW-Zahlen für Mai ging es für die "VZs" abermals bergab. Im Vergleich zum Vorjahr verloren sie satte 78,39% der Visits, im Vergleich zum Vormonat 5,05% (kress.de vom 11. Juni 2012).

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