Apple präsentiert Notebook mit Super-Display

Apple hat auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC neben überarbeiteten Notebooks der MacBook-Air- und MacBook-Pro-Reihen auch das MacBook Pro der "nächsten Generation" vorgestellt. Das Notebook, das es von der Dicke mit den Air-Modellen aufnehmen kann, verzichtet wie diese auf ein optisches Laufwerk - hat aber ein sogenanntes Retina Display.

Siri als Anheizer

"Ich freue mich schon auf das neue Samsung-Gerät. Den Kühlschrank, nicht das Telefon." Mit Sprüchen wie diesem sollte die sprachgesteuerte Assistentin Siri die andwesenden Entwickler vor beginn der Keynote anheizen. Im Video wird auch die Frage gestellt, wer Googles Android-Versionen (Ice Cream Sandwich, Jelly Bean, etc.) benennt ("Ben and Jerry?").

MacBook Pro mit Retina Display

Erst stellte Marketing-Chef Phil Schiller lediglich überarbeitete Versionen seiner bisherigen Rechner vor. Erst dann kam er auf das neue Profi-Notebook zu sprechen. Das neue MacBook Pro hat bei einer Bildschirmdiagonale von 15 Zoll eine Auflösung von 2880 mal 1800 Pixeln. Apple nennt das extrem hochauflösendes Display "Retina Display". Das Betriebssystem wurde dafür angepasst, ebenso Apple-eigene Applikationen wie die Videoschnitt-Software Final Cut. Auch Adobe (u.a. Photoshop) und andere Entwickler haben bereits Hand an ihre Programme gelegt. Sogar das erfolgreiche Computerspiel Diablo III unterstützt schon die neue Auflösung. Die Preise des Profi-Notebooks starten bei 2.279 Euro.

Apple kickt Google Maps aus iOS

Im neuen Betriebssystem für iPhone und iPad, iOS 6, schmeißt Apple Google als Kartenlieferanten raus: Das neue - Apple eigene - Maps bietet Navigation, Verkehrsmeldungen und hübsche 3D-Grafiken. Update: Navi-Anbieter TomTom hat in einer zweizeiligen Pressemeldung vermeldet, Apple mit Karten und anderen Navigationsdaten zu versorgen. 

Auch den den sprachgesteuerten Assistenten Siri hat Apple überarbeitet. Er bzw sie beantwortet jetzt auch Fragen nach Sportergebnissen (zumindest in den USA) und Filmen und startet auf Wunsch Applikationen. Zudem kommt Siri aufs neue iPad. Ebenfalls neu: Passbook - eine virtuelle Mappe für Tickets und Gutscheine.

Gleichberechtigung für Facebook und Twitter

War bisher Twitter Apples soziales Netzwerk der Wahl, wird in iOS 6 Facebook ebenfalls stark eingebunden. Inhalte lassen sich über Facebook teilen, Events erscheinen im Kalender, Likes von Liedern, Videos und Apps in iTunes bzw. dem App Store.

Netzwerkender Berglöwe

Auch in das neue Betriebssystem für Mac-Rechner namens Mountain Lion sind Facebook und Twitter als Möglichkeit, Inhalte wie Webseiten zu teilen, fest eingebaut.

Benachrichtigungen, beispielsweise für Mails, fasst künftig ein neues Benachrichtigungs-Center am rechten Bildschirmrand zusammen. Für ungestörtes Arbeiten lassen sich Benachrichtigung stumm schalten. Und wie beim neuen iPad lassen sich Texte diktieren - und das Betriebssystem-weit in allen Programmen. Erhältlich ist der Berglöwe (Wer denkt sich eigentlich diese Namen aus?) ab Juli.

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