Bloomberg-Bericht: Apple iTunes vor Großrenovierung

 

Apple plant laut Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg einen größeren Umbau seines Media-Players und -Shops iTunes. Im Mittelpunkt stünden ein besseres Management der Inhalte und das Teilen über soziale Netzwerke.

Apple plant laut Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg einen größeren Umbau seines Media-Players und -Shops iTunes. Im Mittelpunkt stünden ein besseres Management der Inhalte und das Teilen über soziale Netzwerke. iTunes spielt für Apple eine zentrale Rolle, ist es doch die Plattform, über die alle Medieninhalte auf Desktop-Rechnern, iPhone und iPad zugänglich gemacht werden.

Wie Bloomberg erfahren haben will, soll das Update zwei Probleme beheben: das Finden und Verwalten von Medien sowie das Teilen von Inhalten. Angesichts großer Medienbibliotheken und eines riesigen Angebots im iTunes Store ist es schwierig für Nutzer geworden, den Überblick zu behalten. Dass die Nutzer zudem ihre Inhalte auf verschiedenen Geräten nutzen wollen, macht die Sache nicht einfacher. Letzteres will Apple laut Bericht mit einer stärkeren Integration der Datenwolke iCloud lösen. Beim Teilen von Inhalten wurde Apple von Musik-Abo-Diensten wie Spotify abgehängt, bei denen sich Songs mit nur einem Klick teilen lassen. Apple habe bereits mit Plattenfirmen verhandelt, um das Recht zu erhalten, dass Nutzer ein Musikstück, das ihnen zugeschickt wurde, kostenlos anhören können, berichtet Bloomberg.

Als der iTunes Store 2003 startete, war das Angebot überschaubar: Außer Musik gab es nichts. Mittlerweile füllen neben Musik Videos, Apps, Bücher und Zeitschriften die digitalen Regale. Zudem war die Cloud für die Meisten von uns nur das englische Wort für eine Ansammlung von sehr feinen Wassertröpfchen. In den vergangenen neun Jahren hat sich viel getan. Zwar gliedert Apple seinen Store schön in verschiedene Kategorien, doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das es unübersichtlich geworden ist. Auch die Cloud hielt als iTunes Match mittlerweile Einzug in Apples Online-Laden und speichert die Lieder seit vergangenem Jahr zusätzlich auf Apples Servern, denen der Konzern den Namen iCloud gab. Soziale Netzwerke hielten erst in Form von Apples gescheitertem Ping Einzug. Bald sollen Nutzer jedoch Facebook-"Likes" vergeben können.

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