Heidi Klum ist "ein bisschen sauer": ProSieben produziert "Million Dollar Shooting Star"

 

Nach einem wenig vorteilhaften Bericht über die Verträge der Kandidaten bei ProSiebens neuer Model-Show geht der Sender in die Offensive. Das Format, für das Model Bar Refaeli als Moderatorin vorgesehen ist, soll kommendes Jahr gesendet werden. Um dem Model-Such-Klassiker "GNTM" mit Heidi Klum wenigstens beim Namen keine Konkurrenz zu machen, lautet der Arbeitstitel "Million Dollar Shooting Star".

Nach einem wenig vorteilhaften Bericht über die Verträge der Kandidaten bei ProSiebens neuer Model-Show geht der Sender in die Kommunikationsoffensive. Das Format, für das Model Bar Refaeli als Moderatorin vorgesehen ist, soll kommendes Jahr gesendet werden. Um dem Model-Such-Klassiker "Germany’s Next Topmodel" mit Heidi Klum wenigstens beim Namen keine Konkurrenz zu machen, lautet der Arbeitstitel "Million Dollar Shooting Star".

Die "B.Z." berichtete am Wochenende über Verträge, die Teilnehmerinnen mit einer Aufwandsentschädigung von 200 Euro pro Folge abspeisen würden. Die maximale Auszahlung beträgt laut "B.Z." 1000 Euro. Zudem gebe es Strafen. Beispielsweise koste das Ausplaudern von Sendungsdetails 50.000 Euro. Zudem müssten die Kandidaten, wenn verlangt, an ein Skript halten und für die gesamte Laufzeit honorarfrei für sämtliche Aufnahmen und Auftritte zur Verfügung stehen.

In der Show fliegen die Teilnehmerinnen für insgesamt zehn Fotoshootings um die ganze Welt: Stationen sind u.a. Grönland und Afrika. Als Mentoren und Juroren stehen Bar Refaeli, Model-Agent Peyman Amin und Fotograf Oliver Gast zur Seite. Für die Gewinnerin jedes Shootings werden 100.000 Dollar in ihren persönlichen Safe gelegt. Im Finale bestimmen die Zuschauer die Siegerin. Nur die Siegerin erhält den Schlüssel zu ihrem Safe und damit die Gewinnsumme - im besten Fall die eine Million Dollar, die auch der (Arbeits-)Titel verspricht. Die "B.Z." zitierte "Verantwortliche" noch mit den Worten: "Das bezieht sich auf die Chance der Siegerin, irgendwann im Modegeschäft eine Million zu verdienen."

Klum: "Mir gehört ProSieben nicht, ich bin nur Angestellte"

Glücklich über die Konkurrenz auf dem eigenen Sender ist Heidi Klum nicht. Der "Bild am Sonntag" sagte sie: "Wäre ich ProSieben, würde ich meiner Top-Sendung keine Konkurrenz machen. Aber mir gehört ProSieben nicht, ich bin nur Angestellte." Trotzdem sei sie "ein bisschen" sauer. "Ich glaube, dass das Thema erschöpft ist und es für den Zuschauer zu langweilig ist, sich gleich drei Sendungen über das Modeln anzusehen", so Klum. Es sei irgendwo immer das gleiche. Doch etwas Konkurrenz halte sie fit und sei daher nicht "100% negativ".

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