"Frühjahrsputz im Sommer": Google macht iGoogle dicht

 

Google stellt seine personalisierte Homepage iGoogle ein - am 1. November 2013. Bis dahin können Nutzer weiter über die Homepage mit ihren mit verschiedensten Inhalten gefüllten Kästen (Gadgets) in ihren Surf-Tag starten.

Google stellt seine personalisierte Homepage iGoogle ein - am 1. November 2013. Bis dahin können Nutzer weiter über die Homepage mit ihren mit verschiedensten Inhalten gefüllten Kästen (Gadgets) in ihren Surf-Tag starten. Die mobile Version stellt schon zum 31. Juli 2012 den Betrieb ein. 

Im Blog-Eintrag ("Spring cleaning in summer"), in dem Google auch das Ende der Such-App für das Betriebssystem Symbian verkündet, schreibt der Konzern, dass es immer weniger Bedarf für ein Produkt wie iGoogle gebe, angesichts personalierbarer Apps für Plattformen wie den Browser Chrome und das Betriebssystem Android. Ab sofort weist Google die Nutzer darauf hin, dass sich Daten der Gadgets bei Anwendungen wie der Aufgabenliste exportieren lassen bzw. im Falle von Gadgets wie dem für Google Kalender weiterhin in der eigentlichen Anwendungen zur Verfügung stehen. 

Schon Mitte Januar beraubte Google das Produkt seiner sozialen Funktionen. Da man sich auf die soziale Plattform Google+ konzentriere, werde die Interaktion mit anderen auf iGoogle nicht mehr möglich sein, schrieb das Unternehmen dazu in einem Blog-Eintrag. Gestartet ist iGoogle 2005, damals noch als "Google Personalized Homepage". 2007 wurde daraus iGoogle (kress.de vom 2. Mai 2007).

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