Mehr Seiten und regionaler: Was Festerling bei der "FR" plant

 

Arnd Festerling (Foto), seit Juli Chefredakteur der "Frankfurter Rundschau" ("FR"), möchte an der Zusammenarbeit mit anderen Titeln der DuMont-Gruppe (MDS) beim überregionalen Mantel nicht rütteln, aber gleichzeitig das Regionale ausbauen. Das sagte er dem "Medium Magazin".

Arnd Festerling (Foto), seit Juli Chefredakteur der "Frankfurter Rundschau" ("FR"), möchte an der Zusammenarbeit mit anderen Titeln der DuMont-Gruppe (MDS) beim überregionalen Mantel nicht rütteln, aber gleichzeitig das Regionale ausbauen. Das sagte er dem "Medium Magazin" (EVT 4. Juli 2012).

Gegenüber dem Branchenmagazin kündigte Festerling eine "deutliche Qualitätssteigerung im Lokalen und Regionalen" an. "Jeder, der Nachrichten aus Frankfurt sucht oder etwas über, um oder in Frankfurt wissen will, muss das mit der 'Frankfurter Rundschau' verbinden", so der neue Chefredakteur und vorherige Leiter der Stadtredaktion Frankfurt sowie der Regionalredaktion Rhein-Main. Lesern der "FR" wolle er "zusätzliche Angebote" machen, beispielsweise mehr Seiten. Das Profil der Redaktion im Regionalen solle schärfer werden. Die überregionalen Inhalte des Mantels will Festerling weiter von der DuMont Redaktionsgemeinschaft aus Berlin beziehen.

Festerling folgt an der Redaktionsspitze auf Uwe Vorkötter, dessen Abschied als Chefredakteur von "FR" und "Berliner Zeitung" Ende Mai publik wurde (kress.de vom 1. Juni 2012). Neue Chefin in Berlin wurde Brigitte Fehrle. Sie steht auch der Redaktionsgemeinschaft vor, die den Mantel der MDS-Titel produziert.

MDS will die beiden Zeitungen in Zukunft stärker auf ihren jeweiligen regionalen Markt ausrichten. Die Berufung Festerlings sei ein "wichtiger Schritt" in diese Richtung, hieß es Ende Juni in einer Mitteilung (kress.de vom 27. Juni 2012).

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