Für weniger Geld, dank fallender Aktie: Facebook darf Fotodienst Instagram kaufen

 

Das soziale Netzwerk Facebook darf den Fotodienst Instagram kaufen. Die Wettbewerbsbehörde FTC genehmigte die Übernahme am Mittwoch, 22. August. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gab bereits im April bekannt, sich Instagram zu einem Preis von rund 1 Mrd Dollar einverleiben zu wollen.

Das soziale Netzwerk Facebook darf den Fotodienst Instagram kaufen. Die Wettbewerbsbehörde FTC genehmigte die Übernahme am Mittwoch, 22. August. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gab bereits im April bekannt, sich Instagram zu einem Preis von rund 1 Mrd Dollar einverleiben zu wollen (kress.de vom 10. April 2012). Der Kauf verzögerte sich, weil das US-Kartellamt FTC die Übernahme genau prüfen wollte (kress.de vom 30. Mai 2012).

Dank der fallenden Facebook-Aktie wird Instagram nun weniger Geld von Facebook bekommen, denn gezahlt wird zum Teil in Aktien. 38 Dollar hatte beim Börsengang im Mai ein Anteilsschein gekostet. Die Facebook-Aktie stürzte Mitte August jedoch auf ein neues Allzeittief (19,69 Dollar). Nun sollen laut "börse.ard.de" nur 300 Mio Dollar in bar fließen. Dazu kommen 23 Mio Facebook-Aktien. Derzeit brächte der Kauf rund 740 Mio Dollar ein, was für die Instagram-Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger immer noch ein höchst lukratives Geschäft bedeutet. Der endgültige Abschluss des Geschäfts steht aber noch aus. 

Smartphone-Besitzer können mit Instagram Fotos mit wenigen Klicks mit Freunden und Bekannten teilen. Der Fotodienst macht u.a. auch mit Twitter gemeinsame Sache.

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