Präsidiumssprecher des ADC: Jochen Rädeker stellt sich im Herbst nicht wieder zu Wahl

 

Jochen Rädeker (Foto), Präsidiumssprecher den Art Directors Club Deutschland (ADC), gibt sein Amt ab. Wenn im Herbst auf der ADC-Jahreshauptversammlung die Wahlen zum neuen Sprechen anstehen, wird er nicht antreten.

Jochen Rädeker (Foto), Präsidiumssprecher den Art Directors Club Deutschland (ADC), gibt sein Amt ab. Wenn im Herbst auf der ADC-Jahreshauptversammlung die Wahlen zum neuen Sprechen anstehen, wird er nicht antreten. Er will sich in Zukunft auf den Ausbau seiner Agentur Strichpunkt und seine Professur an der Hochschule Konstanz konzentrieren.

In einem Interview mit der "W&V" sagt Rädeker, dass es ADC-intern Nachholbedarf beim Kongressangebot gebe. "Da ist das Optimum noch nicht erreicht." Außerdem müsse der ADC mit neuen Formaten nach draußen gehen. "Gerade für junge Kreative sind jährliche Contests nicht mehr das Maß aller Dinge, und gemessen zum Beispiel an guten Blogs ist unsere digitale Präsenz unterirdisch", so Rädeker.

Rädeker ist seit 2009 Präsidiumssprecher des Kreativclubs. Er folgte damals auf Amir Kassaei, der vorzeitig abgedankt hatte (kress.de vom 7. August 2009). Die normale Amtszeit beträgt zwei Jahre. Kassaei ist seit Juni Präsident des ADC of Europe (kress.de vom 8. Juni 2012)

Rädeker ist der erste ADC-Vorstandssprecher, der nicht aus der klassischen Werbung stammt, sondern als Designer ins Präsidium kam. Unter seiner Obhut hat sich der Club stärker den Disziplinen Design, Editorial und Kommunikation im Raum geöffnet.



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