Jauch reagiert auf Klage der Ex-First-Lady: "Kein Interesse an Auseinandersetzung mit Frau Wulff"

08.09.2012
 

Im Kampf gegen die Verbreitung von Gerüchten hat Bettina Wulff einen weiteren Erfolg verbucht. Nach "Berliner Zeitung", "stern" sowie weiteren Medien hat nun auch ARD-Talker Günther Jauch über seinen Anwalt eingewilligt, Anspielungen über das angebliche Vorleben der Frau des Ex-Präsidenten Christian Wulff nicht zu wiederholen. Dies berichtet "Spiegel Online".

Im Kampf gegen die Verbreitung von Gerüchten und Denunziationen über ihr angebliches Vorleben hat Bettina Wulff einen weiteren Erfolg verbucht. Nach "Berliner Zeitung", "stern" sowie weiteren Medien und Bloggern hat nun auch ARD-Talker Günther Jauch über seinen Anwalt eingewilligt, Anspielungen über das angebliche Vorleben der Frau des Ex-Präsidenten Christian Wulff nicht zu wiederholen. Dies berichtet "Spiegel Online". 

Jauch hatte in seiner Sendung vom 18. Dezember in einer Frage einen Bericht der "Berliner Zeitung" erwähnt. Darin waren Gerüchte über das Vorleben Bettina Wulffs kolportiert worden.

Jauch ließ laut "Spiegel Online" über seinen Anwalt Christian Schertz jetzt verlauten: "Ich habe niemals über Frau Wulff eine falsche Tatsachenbehauptung aufgestellt, sondern lediglich im Dezember vergangenen Jahres aus einem Artikel der 'Berliner Zeitung' zitiert und daraus eine entsprechende Frage an den stellvertretenden 'Bild'-Chefredakteur formuliert."Wer daraus eine Herabsetzung von Frau Wulff konstruiere, liege daneben, so Jauch. "Da ich allerdings kein Interesse an einer Auseinandersetzung mit Frau Wulff habe, habe ich den Rechtsstreit beenden lassen, noch ehe mir die Klage von Frau Wulff überhaupt offiziell zugestellt wurde."

Jauchs Anwalt sagt, er habe daher, "um die Sache zu beenden", den Anwälten von Bettina Wulff geschrieben, dass "wir ohne Präjudiz den Anspruch anerkennen". Zu einem Gerichtstermin werde es nicht kommen.

An diesem Samstag hat die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, dass Bettina Wulff am Landgericht Hamburger Klage gegen Günther Jauch und den Google-Konzern eingereicht habe. Bei Google will Wulff der "SZ" zufolge verhindern, dass bei Eingabe ihres Namens in der Suchzeile durch die sogenannte Autocomplete-Funktion auch Begriffe wie "Rotlichtvergangenheit" oder "Escort" auftauchen.

Google sieht keinen Anlass einzugreifen...

Google sagte gegenüber "Spiegel Online" man sehe keinen Anlass einzugreifen, da die Autocomplete-Funktion lediglich das Suchverhalten der deutschen Nutzer widerspiegle. Der Konzern habe ähnliche Fälle in Deutschland nach eigenen Angaben bisher stets juristisch für sich entschieden.

In den vergangenen Monaten sollen bereits 34 deutsche und ausländische Blogger und Medien in der Sache Bettina Wulff Unterlassungserklärungen abgegeben haben. Mehrere Medienhäuser hätten der "SZ" zufolge Schmerzensgeld in fünfstelliger Höhe zahlen müssen.

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Kopf

kull

08.09.2012
!

Ich staune, bringt ja richtig Geld, so'n Thema ...


B. Leicht

08.09.2012
!

Es ist keinesfalls so, dass - wie Google behauptet - allein die Nutzer bestimmen, welche Suchvorschläge von der Suchmaschine generiert werden. Mein Fall ist das beste Beispiel, um Googles Behauptung zu widerlegen:

http://img221.imageshack.us/img221/601/blgooglesuchvorschlaege.jpg

Dieser schwere Fall von Cyberstalking ist der Beweis, wie es einem einzelnen Anonymen gelingen kann, über Jahre hinweg mit freundlicher Duldung der Firma Google den Ruf einer anderen Person nachhaltig zu schädigen.


B. Leicht

B. Leicht

Lite Music Productions

08.09.2012
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