Netzwerk führt "Want"-Button in den USA ein: Facebook testet Nutzer-Wunschlisten

 

Was bei Amazon längst möglich ist, soll nun auch bei Facebook eingeführt werden. Das soziale Netzwerk testet unter seinen US-Nutzern den bereits im Sommer angekündigten "Want"-Button, durch den nicht nur persönliche Wunschlisten angelegt werden, sondern auch Produkte bestellt werden können.  

Was bei Amazon längst möglich ist, soll nun auch bei Facebook eingeführt werden. Das Soziale Netzwerk testet unter seinen US-Nutzern den bereits im Sommer angekündigten "Want"-Button, durch den nicht nur persönliche Wunschlisten angelegt werden, sondern auch Produkte bestellt werden können.  

Der "Want"-Button kann durch die Funktion "Collect" von Fanseiten-Betreibern eingebunden werden. Bislang arbeitet das Netzwerk laut "Techcrunch" mit sieben Unternehmen zusammen, zu denen u.a. das Einrichtungshaus Pottery Ban gehört. Allerdings soll der "Want"-Button nur für Fans der Unternehmen sichtbar sein, also diejenigen, die bereits den "Like"-Button angeklickt haben.

Durch den "Want"-Button können die Nutzer eine eigene Wunschliste an Produkten anlegen und sie für Freunde sichtbar machen. Dazu soll es möglich sein, die Produkte direkt durch Weiterleitung auf die Webseite des Unternehmens zu bestellen.

Facebook will laut "Techcrunch" nicht an den Umsätzen beteiligt werden, sondern durch die neue Funktion mehr Werbekunden anlocken. Experten gehen jedoch davon aus, dass bei erfolgreicher Testphase eine Monetarisierung des "Want-Buttons" folgen wird. 

Das Netzwerk testet gerade eine neue Einnahmequelle durch den Verkauf der Nutzer-Postings. Für sieben US-Dollar können Facebook-Mitglieder in den USA ihre Kommentare und Statusmeldungen in der Chronik besonders hervorheben lassen (kress.de vom 5. Oktober 2012).

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