Mini-Magazin "Medientage für Einsteiger" im kress-Check: Was man über die Mitternachts-Weißwurst wissen muss

 

Bei über 6000 Besuchern auf Europas größtem Kongress der Kommunikationsfreudigen bis Klatschsüchtigen, den Medientagen München, haben Geheimnisse kaum Überlebenschancen. Wer trotzdem alles über die Schlips-Weg-Pflicht, Helmut-Markwort-Erscheinungen oder die Do's und Don'ts der Nacht der Medien wissen möchte, braucht den offiziellen Ratgeber "Medientage für Einsteiger".

Bei über 6000 Besuchern auf Europas größtem Kongress der Kommunikationsfreudigen bis Klatschsüchtigen, den Medientagen München, haben Geheimnisse kaum Überlebenschancen. Wer trotzdem alles über die Schlips-Weg-Pflicht, Helmut-Markwort-Erscheinungen oder die Do's und Don'ts der Nacht der Medien wissen möchte, braucht den offiziellen Ratgeber "Medientage für Einsteiger".

Straffere Panels und Miriam Meckel als Elefantenbändigerin

"Wir als Medientage München bemühen uns jedes Jahr aufs Neue darum, uns an den Marktgegebenheiten entlang zeitgemäß weiterzuentwickeln", sagt Medientage-München-Co-Geschäftsführer Christopher Tusch. "Als Veranstalter wollen wir jedes Mal ein ganzes Stück besser werden." Daher hat er für das diesjährige Fachtreffen mit seiner berühmten "Elefantenrunde", der Messe sowie den vielen Vorträgen und Diskussionsrunden einige behutsame Neuerungen eingefügt. Viele Panels wurden inhaltlich gestrafft und auf eine Stunde begrenzt, die berühmte Eingangsrunde wurde personell etwas eingedampft. Miriam Meckel gibt nun die Dickhäuter-Dompteurin.

Besseren Kaffee und gute WLAN-Versorgung

Doch Tusch weiß natürlich auch, dass nicht nur die kernigen Einhalte, sondern das sogenannte Drumherum für einen lebendigen Kongress entscheidend sind. Deswegen gibt's nun erstmalig Kaffee, der "anständig gebrüht wird und nicht aus der Thermoskanne stammt" sowie WLAN-Versorgung auf der berühmten Galerie.

Außerdem dürfen die "Clap"-Macher und frisch gebackenen "Pardon"-Chefredakteure Peter "Bulo" Böhling und Daniel Häuser ein wenig frechen Wind ventilieren - zum einen auf dem neuen Medientage-Kurzformat "Clap Couch", für die extra das berühmte Redaktionssofa in den Volvo gezwängt und nach München-Riem verfrachtet wurde.

"Clap"-Macher Böhling und Häuser plaudern aus dem Nähkästchen

Zum anderen verrät "Clap" im neuen Mini-Magazin "Medientage für Einsteiger", was man wirklich über die große Sause wissen muss. Auf 48 Seiten erfährt man hier, wo es auf der zentralen Invitation-Only-Party im Münchner Justizpalast den besten Champagner gibt (Talk-Thema Nummer eins: HSE24) oder warum es sich auch für Nicht-Bayern immer lohnt auf die berühmte Mitternachtsweißwurst zu warten. Weniger empfehlenswert ist es dagegen, auf Branchenbewegung am vermeintlichen "Airport Shuttle" vor dem Messegebäude zu hoffen. Dort ist während der Medientage noch nie ein Bus abgefahren.

Das charmante Jacket-Brevier wird vor Ort verteilt - randvoll mit augenzwinkernden News und Bulo-Cartoons. "Ein wenig Selbstironie tut uns allen manchmal nicht schlecht", sagt Medientage-Chef Christopher Tusch. "Zum Erfolg gehört auch dazu, dass man sich regelmäßig in Frage stellt - und eben auch einmal selbst auf den Arm nimmt."

Zur Beruhigung: Auch kress ist Medienpartner der Medientage München.

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